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Open Source: Mit Linux Mint 18 erscheinen erstmals X-Apps

Linux Mint 18 wird hauseigene Apps mitbringen. Die ersten beiden sind jetzt vorgestellt worden: Sie ersetzen Gedit als Editor und den bei Gnome verwendeten Medienplayer.

Artikel veröffentlicht am , Ferdinand Thommes
Linux Mint 17 Xfce
Linux Mint 17 Xfce (Bild: Screenshot Golem.de)

Das Projekt X-Apps hat die ersten beiden Apps vorgestellt, die für die von Linux Mint unterstützten GTK-Desktop-Umgebungen Cinnamon, Mate und Xfce einsetzbar sind. Sie sollen vermutlich im April zusammen mit Linux Mint 18 erscheinen.

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In seinem aktuellen Blogpost erklärt Clement Lefevbre, der Chefentwickler der Linux-Distribution Linux Mint, das Team habe sich für die Entwicklung eigener Applikationen entschlossen, da die Gnome-Anwendungen mit fortschreitender Entwicklung von Gnome 3 immer stärker an die Gnome-Shell angepasst würden. Mint stehe damit vor dem Problem, dass die Gnome-Anwendungen bei den verwendeten GTK-Desktops optisch immer mehr aus dem Rahmen fielen.

Die Diskrepanz zwischen den Anwendungen von Gnome 3.10, das mit Linux Mint 17 ausgeliefert wurde, und denen von Gnome 3.18, das bei Linux Mint 18 die Grundlage bildet, ist so groß, dass das Projekt X-Apps nun angegangen wurde, obwohl es vermutlich einen Mehraufwand für die Entwickler bedeutet.

Unabhängig von Desktopumgebungen

Grundlegend beruhen die neuen X-Apps auf GTK 3. Sie verwenden weiterhin Menü- und Titelleisten und sollen möglichst keine ausgeprägten Abhängigkeiten zu einer bestimmten Desktopumgebung haben. Sie sind somit sowohl agnostisch gegenüber Desktopumgebungen als auch gegenüber anderen Distributionen. Zudem sollen sie möglichst abwärtskompatibel bis zu Gnome 3.10 sein.

Die ersten beiden Apps sollen Gedit als Editor und den bei Gnome verwendeten Medienplayer ersetzen. Der Texteditor Xedit beruht auf dem in Mate verwendeten Editor Pluma, während Totem 3.10 die Grundlage für den Medienplayer bildet. Weitere X-Apps wie etwa ein PDF-Viewer sind angedacht, entschieden ist im Einzelfall noch nichts.

Linux Mint 18 wird zudem auch optisch aufgefrischt und erhält ein moderneres Aussehen, was laut Lefevbre aber nicht heißt, dass man bei Mint 18 dem derzeit verbreiteten Flat-Design huldigen wird.



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Seitan-Sushi-Fan 07. Feb 2016

Faktisch falsch. Nunja

RandomCitizen 05. Feb 2016

Unprofessionell finde ich, dass die Entscheidung nicht gut genug kommuniziert wird. Die...

Niaxa 05. Feb 2016

Immer noch nicht kapiert warum ich ihm dementsprechend geantwortet habe? Hmm. Aber danke...

Kabelsalat 05. Feb 2016

Im normalfall wird bei Mint der Updater geupdated um ein Upgrade durchzuführen. Sobald...

RandomCitizen 05. Feb 2016

Ich hätte gerne eine Mischung: Was den Kernel, das Updatemanagement system angeht eher...


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