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Open Source: Linux von Opensuse wird auf moderne ARM-SoCs portiert

Mit der Mitte 2012 erwarteten Version von Opensuse 12.2 wird die Distribution erstmals ARM-Chips auf Basis der Architektur ARM v7 unterstützen. Das bekannte Pandaboard soll als Referenzplattform dienen.

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Das Suse-Maskottchen ist ein Camaeleon.
Das Suse-Maskottchen ist ein Camaeleon. (Bild: Ridard, Camaeleon/Wikimedia.org - CC-BY-SA 3.0)

In einer E-Mail beschreibt Opensuse-Entwickler Andrew Wafaa die Ergebnisse einer Konferenz bei Suse in Nürnberg. Dort einigten sich die Entwickler darauf, bis zum 1. Juni 2012 grundlegende Funktionen von Opensuse auf ARM-Chips lauffähig zu entwickeln. Die Veröffentlichung der Version 12.2 der Distribution ist dann für den Juli 2012 geplant. Dem gehen üblicherweise einige Release Candidates voraus.

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Der Schwerpunkt liegt auf ARM-Bausteinen nach der Architektur ARM v7, wie sie auch in aktuellen SoCs als Cortex-A9 zum Einsatz kommt. Nvidias Quad-Core Tegra 3 basiert beispielsweise darauf, aber auch TIs Dual-Core Omap 4. Mit diesem SoC ist auch das Pandaboard bestückt, das Opensuse als Entwicklungsplattform ausgewählt hat.

Die Programmierer wollen auch Unterstützung für die ältere Architektur ARM v5 geben, aber dafür nicht selbst entwickeln. Der Schwerpunkt liegt bei v7. Prozessoren nach v5 kommen in vielen Geräten wie Set-Top-Boxen für den Fernsehempfang zum Einsatz und laufen dort meist auch mit speziell angepassten Embedded-Versionen von Linux.

Opensuse ist nicht die erste Linux-Distribution, die ARM unterstützt. Debian bietet seit geraumer Zeit ARM-Versionen, die allerdings vor allem für den Einsatz auf Netzwerkspeichergeräten optimiert sind. Auch Canonicals Ubuntu gibt es bereits seit einiger Zeit in einer ARM-Variante. Canonical will Ubuntu damit auf mobilen und Embedded-Geräten verbreiten. Gerüchte über eine Tablet-Version von Ubuntu gibt es seit mehr als einem Jahr. Erst kürzlich hatte Canonical seinen Unity-Desktop für Android vorgestellt.

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