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Effizienteres Fuse und etwas mehr Grafik

Das Fuse-Dateisystem beherrscht jetzt Writeback-Caching, was für eine höhere Schreibgeschwindigkeit bei großen Dateien über das Netzwerk sorgen soll, da sie in größeren Abschnitten kopiert oder verschoben werden können.

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Unter /proc/device-tree zeigte der Linux-Kernel vor allem auf eingebetteten Geräten bislang sämtliche Geräte eines Systems auf. Da die gleichen Informationen auch unter /sys/firmware/devicetree/base zur Verfügung stehen, werden sie im Proc-Verzeichnis künftig nur noch verlinkt. Das in Linux 3.14 eingeführte Kernfs-Dateisystem erhielt ebenfalls Verbesserungen, die es für externe Anwendungen benutzbarer machen soll.

Grafik und ein wenig LTO

Mit Universal Plane Support verbessert sich die Unterstützung des Grafikstack des Linux-Kernels für den Betrieb an mehreren Bildschirmen. Zum einen gibt es weniger Störungen bei der Konfiguration, zum anderen wird die Ausgabe durch schlankeren Code beschleunigt. Der Nouveau-Treiber kommt jetzt etwas besser mit Nvidias neuem Maxwell-Chipsatz zurecht, obwohl dafür weiterhin der Binär-Blob benötigt wird. Außerdem gibt es wieder Änderungen an dem Treiber für Intels Broadwell-Hardware. Der Radeon-Treiber für Grafikchips von AMD erhält eine Schnittstelle zu dem Video-Encoder VCE2.

Der vieldiskutierte LTO-Patch (Link Time Optimizations) wurde nur teilweise in den Kernel übernommen, denn noch zeigt sich Torvalds nicht davon überzeugt. Der Code in weiteren eingereichten Patches sei nicht reif für den Linux-Kernel. Außerdem wolle Torvalds überzeugt werden, dass sich die teilweise tiefgreifenden Umbauten überhaupt lohnen.

LTO wird nicht nur vom Gnu C Compiler (GCC) verwendet, sondern auch vom Clang-Compiler des LLVM-Projekts. Dessen Entwickler haben Patches eingereicht, die die Kompatibilität zu Clang erweitern sollen. Damit soll der Linux-Kernel bald mit Clang erstellt werden können.

USB 3.0 kennt wieder Attached Storage

In Linux 3.15 wurde außerdem USB Attached Storage im USB-3.0-Treiber reaktiviert. Dieser sorgt im Vergleich zum herkömmlichen USB-Mass-Storage-Treiber für eine leistungsfähigere Datenübertragung. Bislang gab es mit dem Treiber noch Probleme, daher wurde er in Linux 3.8 zunächst deaktiviert.

Auf den wenigen Geräten, die einen 64-Bit-Prozessor aber ein 32-Bit-EFI haben, lässt sich Linux 3.15 dank EFI Mixed Mode jetzt installieren. Meist handelt es sich um Tablets mit Intels Bay-Trail-Prozessoren.

Linux 3.15 steht unter Kernel.org zum Download bereit.

 Open Source: Linux 3.15 wacht schneller auf
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joojak 10. Jun 2014

Die Hersteller von Grafikkarten würden vermutlich mehr verkaufen und viel mehr sparen...

joojak 10. Jun 2014

Es gab zeiten, da habe ich morgends alles an geschaltet und bin gemütlich Frühstücken...

Anonymer Nutzer 10. Jun 2014

Oh doch mein Freund! Es zeigt nur das, wenn man selbst Milliarden besitzt und man 80'000...


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