Open Source: Intel wird Hauptsponsor von freier Zeichen-App Krita

Die Open-Source-Zeichenanwendung Krita hat sich in einer Nische für Comics und Illustration etabliert. Intel wird erster Unternehmenssponsor.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Krita-Maskottchen Kiki, erstellt von Tyson Tan
Das Krita-Maskottchen Kiki, erstellt von Tyson Tan (Bild: Krita)

Die Weiterentwicklung der Open-Source-Zeichenanwendung Krita wird bisher vor allem über Crowdfunding und dank regelmäßiger Unterstützer finanziert. Bei den Spendern handelt es sich bisher ausschließlich um Einzelpersonen, wie der offizielle Fundraising-Webseite des Entwicklungsfonds zu entnehmen ist. Wie das Krita-Team nun jedoch mitteilt, wird der Hardwarehersteller Intel der erste Unternehmenssponsor der Entwicklung.

Stellenmarkt
  1. SAP FICO Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt am Main
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d) Projekte
    Bayerischer Jugendring, München
Detailsuche

Intel wird sich dabei als Goldsponsor dauerhaft an der Entwicklung beteiligen, was nach Aussagen der Krita Foundation einem Betrag von 30.000 Euro im Jahr entspricht. Das Geld des Entwicklungsfonds wird dabei für die Bezahlung des bisher noch recht kleinen Kernentwicklerteams genutzt. Das Team bestehe derzeit nur aus neun Entwicklern und weiteren Beitragenden, heißt es.

Das von der Krita-Foundation ausgegeben Ziel sind Einnahmen von mindestens 15.000 Euro im Monat, um fünf der Entwickler bezahlen zu können. Mit der Spendenverpflichtung von Intel erhält Krita demnach zurzeit rund 8.600 Euro im Monat. Dass Intel für Krita spendet, führt das Entwicklungsteam auch auf die lange gemeinsame Geschichte der Community und des Unternehmens zurück.

So habe Intel etwa aktiv die Entwicklung der HDR-Unterstützung in Krita unterstützt, heißt es in der Ankündigung. Intel verspricht sich von der neuen Kooperation eine bessere Unterstützung seiner neuen CPU-Architektur mit P-/E-Cores sowie seiner Arc GPUs. Mit Blick auf HDR und eine bessere Kompression zeigt sich Intel auch erfreut über die Unterstützung von JPEG XL in Krita. Gemeinsam mit Intel und den Chrome-Entwickler will das Krita-Team hier an einer guten Interoperabilität arbeiten. Künftig wollen Intel und Krita die Dokumentation mithilfe von White Papers verbessern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Smart-Home-Hub
Ikea Dirigera für rund 60 Euro gelistet

Ikea hat das Smart-Home-Hub Dirigera auf seiner Website angekündigt. Das Gerät ist für den Matter-Standard geeignet.

Smart-Home-Hub: Ikea Dirigera für rund 60 Euro gelistet
Artikel
  1. Elektrosportwagen: Maserati Granturismo Folgore ist so flach wie ein Verbrenner
    Elektrosportwagen
    Maserati Granturismo Folgore ist so flach wie ein Verbrenner

    Der Elektrosportwagen Maserati Granturismo Folgore ist von einem Verbrenner nicht zu unterscheiden, wenn da nicht die fehlenden Auspuffrohre wären.

  2. Potential Motors: Winziges E-Offroad-Wohnmobil mit 450 kW vorgestellt
    Potential Motors
    Winziges E-Offroad-Wohnmobil mit 450 kW vorgestellt

    Potential Motors hat mit dem Adventure 1 ein kleines Offroad-Wohnmobil mit E-Motoren vorgestellt, die insgesamt 450 kW Leistung erbringen.

  3. Google: 4K-Inhalte könnte es bei Youtube bald nur noch im Abo geben
    Google
    4K-Inhalte könnte es bei Youtube bald nur noch im Abo geben

    Google testet derzeit bei Youtube, ob Zuschauer bereit wären, für 4K-Inhalte extra zu bezahlen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bis zu 15% im eBay Restore • MindStar (PowerColor RX 6700 XT 489€, ASRock RX 6600 XT 388€) • Alternate (LG UltraGear 34" WQHD 144 Hz 749€ statt 899€) • be quiet! Silent Loop 2 240 99,90€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /