Open Source: IBM erwirbt Red Hat für rund 33 Milliarden US-Dollar

IBM will mit dem Kauf von Red Hat Hybrid-Services anbieten, erklärte die Konzernchefin. Es ist die größte Übernahme in der Geschichte von Big Blue.

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Die beiden Firmenchefs
Die beiden Firmenchefs (Bild: IBM)

IBM will Red Hat für rund 33 Milliarden US-Dollar kaufen. Das gab das Unternehmen bekannt. Für IBM ist es die größte Akquisition in der Konzerngeschichte. IBM Chief Executive Ginni Rometty will damit ihr Cloud-Computing-Geschäft stärken.

Die Übernahme, die von den Verwaltungsräten von IBM und Red Hat genehmigt wurde, wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 abgeschlossen. Red Hat wird als eigenständige Einheit im IBM-Hybrid-Cloud-Team agieren. Und IBM beabsichtigt, alle rund 12.600 Beschäftigten von Red Hat zu übernehmen, sagte Rometty. IBM beschäftigt derzeit knapp 370.000 Mitarbeiter.

IBMs Konkurrenten Amazon und Microsoft haben sich in den vergangenen Jahren im Bereich Cloud einen Vorsprung erarbeitet. Rometty sagte jedoch in einem Interview, dass der Markt in ein neues Kapitel übergeht, in dem Kunden mit mehreren Cloud-Anbietern zusammenarbeiten möchten. Dies sollte das Interesse an Hybrid-Services wecken, bei denen Unternehmen Programme ausführen, die Rechenressourcen von ihren eigenen Servern und Webservices von IBM und anderen zur gleichen Zeit verwenden, sagte sie. "Dies ist ein Wendepunkt", sagte Rometty.

IBM strukturiert sich weiter neu

Der Zukauf ist Teil der seit fast sieben Jahre laufenden Bemühungen von Rometty, das 107 Jahre alte Unternehmen umzustrukturieren und ältere, langsamer wachsende Geschäftsbereiche abzustoßen, um sich auf Technologien wie künstliche Intelligenz und Cloud Computing zu konzentrieren.

Im vergangenen Quartal ging der Umsatz von IBM um 2,1 Prozent zurück. Der Aktienkurs von IBM ist im vergangenen Jahr um 19 Prozent gefallen. Zum Ende des dritten Quartals verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 14,7 Milliarden US-Dollar.

Red Hat ist ein US-amerikanischer Softwarehersteller und hat seinen Hauptsitz in Raleigh, North Carolina. Entwickelt wird die weit verbreitete Linux-Distribution Red Hat Enterprise Linux. Das Unternehmen ist auch am Fedora-Projekt beteiligt. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr, das im Februar 2018 endete, einen Umsatz von 2,9 Milliarden US-Dollar.

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devman 29. Okt 2018

Hmm, bei Eclipse IDE ist IBM raus, Apache Geronimo ist tot, IBM Java auf IBM Thinkpads...

fritze_007 29. Okt 2018

Da ist aber viel Goodwill eingeflossen, und Red Hat ist ja nun nicht gerade ein startup...

park3r 29. Okt 2018

Frage mich wie das Unternehmen jetzt umbennannt wird "Be Red" oder "I had"?

park3r 29. Okt 2018

...habe schon lange darauf gewartet dass RH endlich gekauft wird. Jetzt muss man noch...



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