Abo
  • Services:
Anzeige
Faith Bosworth bei der Vorstellung von Google Nest auf der Re:publica
Faith Bosworth bei der Vorstellung von Google Nest auf der Re:publica (Bild: Re:publica/Gregor Fischer/Flickr (CC BY 2.0))

Protestforschung in einer schwachen Zivilgesellschaft

Anzeige

Noch am Vortag hatten die Yes Men in der Eröffnungsveranstaltung der Re:publica dazu aufgerufen, mit genau solchen Aktionen den Onlineaktivismus voranzubringen. Das Peng! Collective hatte sich große Mühe gegeben. Die Aktivisten hatten die Veranstalter der Re:publica, die Politiker Albrecht und Wawzyniak, die Digitale Gesellschaft, Jan-Josef Liefers und noch einige andere Menschen eingeweiht und gebeten, mitzuspielen. Für den Fall, dass ein echter Google-Vertreter im Saal aufgestanden wäre, um alles auffliegen zu lassen, hatten sie einen weiteren falschen Google-Mitarbeiter im Publikum platziert, der seinen vermeintlichen Kollegen über den Mund fahren sollte.

Doch Google hatte früh mitbekommen, dass alles nur Show war. Das Unternehmen beließ es bei einem Hinweis auf Twitter und gab sich ansonsten gelassen.

Mit ihrer Google-Nest-Aktion verfolgt das Peng! Collective zwei Ziele, sagt Peters: "Es ist zum einen Protestforschung. Wir fragen uns, wie man Medienhacks weiterführen kann. Was kann man in dieser schwachen Zivilgesellschaft machen? Zum anderen sind wir gegen Datenmonopole. Google ist dabei für uns nicht das große Böse, sondern einfach ein Beispiel, das jeder kennt. Und Google könnte viel mehr für Datenschutz tun." Die empörten Reaktionen des Unternehmens auf die NSA-Enthüllungen hält Peters für heuchlerisch.

Im Video vom Auftritt ist die Auflösung nicht zu sehen

Faith Bosworth ergänzt: "Unsere Daten sind wertvoll und wir sollten dafür kämpfen, die Kontrolle über sie zu behalten. Wir sollten uns genau überlegen, wem wir sie anvertrauen. Es liegt an der Politik, aber auch der Zivilgesellschaft, die Regulierung von Firmen wie Google voranzutreiben."

Wenn später das Video ihres Auftritts durchs Netz gehen wird, ist die Auflösung darin nicht zu sehen. Aber das Gelächter des Publikums dürfte jedem Zuschauer klarmachen, dass es sich um eine gelungene Re:publica-Komödie handelte.

 Open-Source-Hoax: Großes Theater um Google

eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 10. Mai 2014

Es zwingt dich auch keiner am Leben zu bleiben. Mit solchen Kommentaren kann man echt...

TraxMAX 10. Mai 2014

Ich hoffe das Posting war als Scherz gemeint.

TraxMAX 09. Mai 2014

Schön du interessierst mich auch nicht, genau wie das Ding aus einer anderen Welt da auf...

Niaxa 09. Mai 2014

Ja man kann aber vor allem in der IT sich nicht vor allem schützen. Es gibt immer wieder...

Niaxa 09. Mai 2014

Ich denke hier geht es weniger um ich versteh das nicht und du das nicht. Ich denke wir...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. AEVI International GmbH, Berlin
  2. TARGOBANK AG & Co. KGaA, Duisburg
  3. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  4. über Hanseatisches Personalkontor Bremen, Bremen


Anzeige
Hardware-Angebote

Folgen Sie uns
       


  1. Großtastenhandys im Test

    Seniorenhandys sind schlecht durchdacht

  2. PixelNN

    Mit Machine Learning unscharfe Bilder erkennbar machen

  3. Mobilfunk

    O2 in bayerischer Gemeinde seit 18 Tagen gestört

  4. Elektroauto

    Tesla schafft günstigstes Model S ab

  5. Bundestagswahl 2017

    IT-Probleme verzögerten Stimmübermittlung

  6. Fortnite Battle Royale

    Entwickler von Pubg sorgt sich wegen Unreal Engine

  7. Übernahme

    SAP kauft Gigya für 350 Millionen US-Dollar

  8. Core i9-7980XE im Test

    Intel braucht 18 Kerne, um AMD zu schlagen

  9. Bundestagswahl 2017

    Ein Hoffnungsschimmer für die Netzpolitik

  10. iZugar

    220-Grad Fisheye-Objektiv für Micro Four Thirds vorgestellt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundestagswahl 2017: Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
Bundestagswahl 2017
Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
  1. Zitis Wer Sicherheitslücken findet, darf sie behalten
  2. Merkel im Bundestag "Wir wollen nicht im Technikmuseum enden"
  3. TV-Duell Merkel-Schulz Die Digitalisierung schafft es nur ins Schlusswort

Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  2. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern
  3. Meeting Owl KI-Eule erkennt Teilnehmer in Meetings

VR: Was HTC, Microsoft und Oculus mit Autos zu tun haben
VR
Was HTC, Microsoft und Oculus mit Autos zu tun haben
  1. Concept EQA Mercedes elektrifiziert die Kompaktklasse
  2. GLC F-Cell Mercedes stellt SUV mit Brennstoffzelle und Akku vor
  3. ID Crozz VW stellt elektrisches Crossover vor

  1. Re: Ich feier das Ergebnis der AfD!

    AllDayPiano | 12:01

  2. Re: ¤3000 bei ¤70k.... macht keinen grossen...

    StaTiC2206 | 11:59

  3. Re: Wir ueberlegen seit langem den Kauf

    SpeedyGTD | 11:57

  4. Re: Nutzen von ECC?

    peter.kleibert | 11:57

  5. Re: Ich frag mich eh, warum sich die CDU in...

    theFiend | 11:57


  1. 12:02

  2. 11:58

  3. 11:34

  4. 11:19

  5. 11:04

  6. 10:34

  7. 10:16

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel