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Open Source: Google und Cisco arbeiten gemeinsam an Cloud-Lösung

Ciscos neue Hybrid-Cloud-Lösung entsteht in Zusammenarbeit mit Google , die Open-Source-Software wie Kubernetes und Apigee dafür bereitstellen. Sogar eine Kooperation beim technischen Support soll es geben.
/ Oliver Nickel
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Cisco und Google kooperieren für ein gemeinsames Cloud-Produkt. (Bild: pexels.com/Montage: Golem.de)
Cisco und Google kooperieren für ein gemeinsames Cloud-Produkt. Bild: pexels.com/Montage: Golem.de / CC0 1.0

Der Netzwerkhersteller Cisco und der Suchmaschinenanbieter Google haben eine Partnerschaft angekündigt(öffnet im neuen Fenster) . Cisco will dadurch eine Hybrid-Cloud-Produkt anbieten, das die Open-Source-Software Kubernetes, Istio, Apagee und die Google Cloud Platform selbst nutzt. Eine Komplettlösung soll über das globale Cisco-Partnernetzwerk angeboten werden.

Cisco stellt das Angebot als hyperkonvergente, also Alles-in-Allem-Lösung auf, in der Software und Hardware für eine relativ einfache Skalierung der Rechenkapazitäten abgestimmt sind. Der Nachteil: Kunden sind dazu an den einen Hersteller gebunden.

Open Source als Softwarebasis

Die Orchestrierung von Containern will Cisco per Kubernetes möglich machen. Es sollen auch Ressourcen, Anwendungen und Lifecycle angepasst werden können. Im Unternehmen getätigte Netzwerkkonfigurationen können auf die Cisco-Google-Cloud übertragen werden.

Was ist Kubernetes – Guide
Was ist Kubernetes – Guide (08:05)

Per Anwendungsschnittstellenverwaltung von Google Apigee können Rechenlasten auf die Cloud und auf die On-Premise-Infrastruktur gleichzeitig verteilt werden. Laufende Microservices lassen sich mit der Open-Source-Software Istio überwachen – allesamt Projekte von Google und Partnern.

Cisco leistet Zuarbeit mit dem Developer-Netzwerk Devnet, das von dem Unternehmen gegründet wurde. Entwicklern sollen Open-Source-Tools für das Internet der Dinge bereitgestellt werden. Der Zugriff darauf wird über die Devnet Sandbox ermöglicht.

Die Kooperation zwischen Google und Cisco geht auch bis zum Servicelevel. Beide Unternehmen wollen in Zusammenarbeit ihr gemeinsames Produkt technisch unterstützen. Es dürfte interessant werden zu sehen, ob und wie sich beide Unternehmensphilosophien gegenseitig ergänzen oder stören.

Vorerst wird das Projekt erst einmal für einen kleinen Kundenkreis ab Anfang 2018 verfügbar sein, heißt es. Der offizielle Release soll im Verlauf des gleichen Jahres erfolgen.


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