Abo
  • Services:

Open Source: Gnome 3.10 sucht bei Duck Duck Go statt bei Google

Der freie Desktop Gnome wird künftig Duck Duck Go als Standardsuchmaschine verwenden statt wie bisher Google. Damit wollen die Entwickler die Privatsphäre ihrer Nutzer schützen.

Artikel veröffentlicht am ,
Duck Duck Go wird die Standardsuchmaschine in Gnome 3.10.
Duck Duck Go wird die Standardsuchmaschine in Gnome 3.10. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Statt bei Google werden Gnome-Anwender künftig standardmäßig bei Duck Duck Go suchen. Das hat das Gnome-Team beschlossen, um die Privatsphäre seiner Nutzer besser zu schützen. Wer will, kann die Suchmaschine später selbst wechseln.

Stellenmarkt
  1. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Augsburg
  2. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main

In einem Blogeintrag begründet Gnome-Entwickler Claudio Saavedra die Entscheidung des Teams: Google sammle zu viele Informationen über seine Nutzer. Duck Duck Go hingegen speichert keine persönliche Informationen und gibt sie auch nicht weiter.

Gelder für Open-Source-Projekte

Zudem sei Duck Duck Go zu einer finanziellen Kooperation bereit. Sollte die Suchmaschine von dem durch Gnome-Anwender generierten Traffic profitieren, werde ein Teil der Einnahmen an das Gnome-Projekt zurückfließen. Das Geld solle an das spanische Unternehmen Igalia weitergeben werden, das an der Entwicklung des Gnome-Projekts sowie an WebkitGtk+ beteiligt ist. Saavedra betont jedoch, dass damit keine allzu hohen Erwartungen geschürt werden sollten, da die Nutzerbasis von Gnome sehr gering sei.

Er habe selbst seit einiger Zeit die Suchmaschine verwendet, die teilweise quelloffen ist, und sei mit dem Resultat zufrieden. Die spanische Version der Suchmaschine könnte zwar besser sein, aber dafür gebe es eine Community-Plattform, über die externe Entwickler zur Verbesserung der Suchmaschine beitragen können.

Lob für !Bangs

Der Blogger Marcel Weiß kam in einem Beitrag auf Golem.de zu einem ähnlichen Ergebnis: Duck Duck Go bezieht seine Ergebnisse vornehmlich aus englischsprachigen Quellen, auch wenn einige deutsche Sites in die Suchergebnisse einfließen. Mit sogenannten !Bangs lassen sich in Duck Duck Go die internen Suchfunktionen anderer Websites und Suchmaschinen einbinden, etwa mit !g. Dann sucht Duck Duck Go auch wieder bei Google. Diese Funktion lobt auch Saavedra.

Die Kooperation mit Duck Duck Go soll zunächst befristet und später evaluiert werden. Dabei will das Gnome-Team auch das Feedback der Nutzer berücksichtigen. Nutzer können ihre präferierte Suchmaschine aber auch selbst auswählen. Eine Anleitung dazu gibt es im Gnome-Wiki. Die Änderungen werden mit der Veröffentlichung von Gnome 3.10 im September 2013 wirksam.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,99€
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Ass Bestos 09. Sep 2013

yacy ist echt ein super projekt. und wie es sich in vielen bereichen zeigt, geht der...

dopemanone 02. Sep 2013

ich nutze ddg.gg ca. 1/2 jahr und bin eigentlich auch sehr zufrieden. einmal die...

Wuestenschiff 30. Aug 2013

Wenn du nicht zufrieden bist einfach ein !g anhängen und du wirst zu google umgleitet...

cryptic 30. Aug 2013

Nö.


Folgen Sie uns
       


Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test

Haartrockner oder doch Lautsprecher? Wir testen Razers Nommo-Chroma-Boxen und tendieren zu Ersterem.

Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Virgin Galactic: Spaceship Two fliegt wieder - trotz tödlicher Unfälle
Virgin Galactic
Spaceship Two fliegt wieder - trotz tödlicher Unfälle

Die Entwicklung des Raketenflugzeugs für Touristenflüge in den Weltraum hat schon vier Menschenleben gekostet. Vergangenen Donnerstag hat Virgin Galactic die Tests mit Raketentriebwerk wieder aufgenommen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
    HTC Vive Pro im Test
    Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

    Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
    2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
    3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

      •  /