Open Source: Github bekommt Kill-Switch und Filter gegen AI Slop
Github bekommt einen Kill-Switch, mit dem sich Pull Requests komplett abschalten lassen. Das hat Microsofts Open-Source-Plattform in einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben. Die Pull Requests lassen sich mit der neuen Funktion limitieren oder auch komplett deaktivieren.
Hintergrund ist eine Zunahme an Pull Requests mit KI-generiertem Code: Seitdem KI-Agenten Code schreiben können, werden Entwickler und Maintainer auf Github offenbar regelrecht von KI-Code überrannt. Dieser hält oft keiner Überprüfung stand, mitunter handelt es sich auch schlicht um falschen Code.
Die Auswertung dieses AI Slops kostet die Maintainer viel Zeit, wie Githubs Produktmanagerin Camilla Moraes bereits anerkannt hatte . Während einer Diskussion auf Github hatte Moraes bereits einen Kill-Switch ins Spiel gebracht – dieser wird nun tatsächlich eingeführt.
Pull Requests lassen sich löschen
Außerdem führt Github die ebenfalls bereits ins Spiel gebrachte Möglichkeit ein, Pull Requests aus dem Projekt zu löschen. So müssen sich Maintainer nicht mit unsinnigen Anfragen oder Spam beschäftigen.
Github untersucht zudem noch weitere neue Funktionen, die beim Umgang mit der Fülle an AI Slop helfen sollen. So wird geprüft, ob ein Triage-System automatisch Pull Requests darauf untersucht, ob sie bestimmte Kriterien erfüllen, die etwa in den Projektrichtlinien festgehalten sind. Auch wird untersucht, ob ein Pull Request einen Verweis auf ein gemeldetes Problem enthalten muss, um eingereicht werden zu können.
Github verweist in seinem Blogbeitrag darauf, dass derartige Maßnahmen auch Nachteile mit sich bringen. Programmierer, die zum ersten Mal zu einem Projekt etwas beitragen wollen, könnten proportional stärker betroffen sein. Daher macht Github die neuen Funktionen nicht verpflichtend, Maintainer müssen sie nicht implementieren.
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