Abo
  • Services:
Anzeige
Freiburg wechselt von Openoffice zurück zu Microsofts Produkten.
Freiburg wechselt von Openoffice zurück zu Microsofts Produkten. (Bild: Screenshot Golem.de)

Open Source: Freiburg kehrt zu MS-Office zurück

Freiburg wechselt von Openoffice zurück zu Microsofts Produkten.
Freiburg wechselt von Openoffice zurück zu Microsofts Produkten. (Bild: Screenshot Golem.de)

Der Gemeinderat der Stadt Freiburg hat beschlossen, in allen Ämtern wieder Microsofts Officesuite einzusetzen. Er folgte damit einer Vorlage der Verwaltung. Der Parallelbetrieb mit Openoffice habe einen zu großen Aufwand verursacht.

Die öffentliche Verwaltung in Freiburg wird künftig wieder mit Microsofts Office-Paket arbeiten. Das beschloss der Gemeinderat der Stadt Freiburg mehrheitlich. Sie folgten dabei einer Vorlage der Verwaltung, den 2007 gefassten Beschluss aufzuheben und ausschließlich das Open Document Format zu verwenden. Die Ämter sollen künftig Microsofts Officepaket 2010 verwenden.

Anzeige

Die Vorlage der Verwaltung war bereits im Frühjahr 2012 eingereicht worden, nachdem ein Gutachten zur Nutzung von Openoffice in Freiburg erstellt wurde.

Zwingend im Parallelbetrieb

In dem Gutachten heißt es, dass der parallele Betrieb von Openoffice und Microsoft Office notwendig war, um Probleme beim Dokumentenaustausch mit externen Stellen zu vermeiden. Außerdem hatten nicht alle Ämter den Umzug von MS Office 2000 auf Openoffice vollzogen, denn einige Vorlagen, Makros oder behördenspezifische Anwendungen konnten nicht mit Openoffice genutzt werden.

Das Gutachten kam zu dem Schluss, dass der Verwaltungsaufwand des Parallelbetriebs zu groß sei und empfahl eine Rückkehr zu Microsofts Office-Lösung. Nun müssen für die gesamte öffentliche Verwaltung Lizenzen von Microsoft Office 2010 erworben werden. Zumindest einige Arbeitsplätze haben bereits die neue Version erhalten.

Im Vorfeld der Abstimmung hatten bereits diverse Organisationen gegen die Migration auf Microsofts Office Paket plädiert.

Auch München beklagt trotz weitgehend erfolgreichem internem Umzug auf freie Bürosoftware die mangelnde Unterstützung des Open Document Formats. Der Münchner OB Christian Ude hatte bereits Ende 2011 die EU aufgefordert, sich "für eine verpflichtende Nutzung von 'Offenen Standards' in öffentlichen Einrichtungen in der Europäischen Union (EU) einzusetzen."


eye home zur Startseite
__destruct() 23. Nov 2012

Ähm ... falsch.

josef64 22. Nov 2012

Ich schätze DAS stimmt nicht ... wie oben nachzulesen, sonst hätte München keine...

Moe479 22. Nov 2012

ich denke der umschwung von mso2k3 nach lo oder oo ist wesentlich entspannter als nach...

tingelchen 22. Nov 2012

Solange die Dummen zahlen, sind es gern gesehene Kunden ;)

tingelchen 22. Nov 2012

So sieht es aus. Jetzt muss nicht nur die Umschulung von MS Office 2000 auf MS Office...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Leopold Kostal GmbH & Co. KG, Hagen
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, Neckarsulm
  3. TADANO FAUN GmbH, Lauf an der Pegnitz / bei Nürnberg
  4. MEMMERT GmbH + Co. KG, Schwabach (Metropolregion Nürnberg)


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. Re: Unangenehme Beiträge hervorheben statt zu...

    klaus9999 | 02:44

  2. Warum?

    NeoXolver | 02:38

  3. Re: Jeder redet über FB-Mitarbeiter - keiner über...

    klaus9999 | 01:55

  4. Password-Master - Master-Desaster

    MarioWario | 01:40

  5. Facebook-Verbot für SPD-Mitglieder und Spiegel-Leser

    MarioWario | 01:32


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel