Open Source: EU-Kommission will eigene Software frei veröffentlichen

Die EU-Kommission will offenbar mit guten Beispiel vorangehen und hat sich neue Regeln für den Umgang mit Open-Source-Software gegeben.

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Die Software der EU Kommission soll künftig leichter als Open Source bereitstehen.
Die Software der EU Kommission soll künftig leichter als Open Source bereitstehen. (Bild: EU DIGIT, EU Kommission)

Software, die im Rahmen der Arbeit der EU-Kommission erstellt wird, soll künftig als Open Source bereitgestellt werden, sofern dies Vorteile für Bürger, Unternehmen oder andere Staatsdienste hat. Grundlage dieser am 8. Dezember von der EU-Kommission veröffentlichen Entscheidung samt neuer Regeln ist eine zuvor durchgeführte Studie zu den möglichen Vorteilen beim Einsatz von Open-Source-Software.

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Unter den neuen Regeln (PDF) soll es den eigenen Diensten der Kommission künftig deutlich einfacher als bisher erlaubt sein, eigene Software als Open Source zu veröffentlichen oder auch direkt zu anderen Open-Source-Projekten beizutragen. Letzteres umfasst Projekte, die "im Interesse der Union oder eines ihrer politischen Ziele liegen". Die konkrete Umsetzung ist hier jedoch noch offen.

Möglich könnte sein, dass dies auch Patches für Open-Source-Software umfasst, die die Kommission selbst einsetzt. Explizit erlaubt werden sollen Beiträge zu Projekten, die über sogenannte Contributor License Agreements (CLA) eine weitgehende Übertragung der Urheberrechte einfordern.

Eigene Software für alle frei nutzbar

Wichtiger als Beiträge zu externen Projekten ist der Kommission wohl aber selbst erstellte Software. In der Ankündigung hervorgehoben wird etwa die sogenannte eSignature. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Werkzeugen zum Erstellen und Überprüfen elektronischer Signaturen, die in allen EU-Staaten gültig sind.

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Veröffentlicht werden soll auch LEOS (Legislation Editing Open Software), mit der Entwürfe für Gesetzestexte einfacher erstellt werden können. Für diese Software arbeitet die Kommission bereits mit Deutschland, Spanien und Griechenland zusammen.

Über die verschiedenen Programme der Kommission und ihrer Dienste teilt diese nach eigenen Angaben schon jetzt "Hunderte" Software-Projekte als Open Source mit der Öffentlichkeit. Die neue Strategie sieht zudem vor, dass diese und weitere Open-Source-Software der Kommission in einem zentrale Repository bereitgestellt werden soll.

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