Open Source: Elastic-Fork Opensearch wird stabil
Der von einer Open-Source-Community getragene Elasticsearch-Fork Opensearch ist in Version 1.0 erschienen und allgemein einsetzbar.
Die Opensearch-Community hat die Version 1.0 ihrer gleichnamigen Software veröffentlicht. Bei dem Projekt handelt es sich um einen Fork des Codes von Elasticsearch 7.10.2 und Kibana 7.10.2, die unter Apache-2-Lizenz veröffentlicht wurden. Opensearch besteht entsprechend aus einer freien Suchmaschinen-Engine sowie einer Visualisierung und User Interface.
Die aktuelle Veröffentlichung bezeichnet das Team in seiner Ankündigung als Kulmination verschiedener Entwicklungsstufen, mit denen die Community einiges erreicht habe. Der wohl wichtigste Punkt dabei sei, dass der gesamte Code vollständig von noch proprietären Überresten und eventuellen Referenzen befreit wurde. Der Code von Opensearch könne so mit Vertrauen darauf eingesetzt werden.
Für die Version 1.0 hat das Team eigenen Angaben zufolge dafür gesorgt, Upgrades von bisherigen Elasticsearch-Instanzen "so einfach wie möglich" zu machen. Gearbeitet habe die Community außerdem an der Kompatibilität zu bestehenden Werkzeugen, die auf dem Projekt selbst aufbaut; auch habe sich das Team um ein ausgiebige Testinfrastruktur gekümmert, heißt es.
Pläne für weitere Neuerungen
Als nächste Schritte plant das Team, Binärdateien etwa als DEB- und RPM-Pakete oder für Windows in einer 64-Bit-Variante bereitzustellen. Das Team will sich auch vermehrt um die Sicherheit des Projekts kümmern und für eine bessere Beobachtbarkeit sorgen.
Hintergrund des Forks ist der Lizenzwechsel bei Elasticsearch. Elastic, der bisherige Hauptsponsor und Entwickler der Software, hat zu Jahresbeginn einen Lizenzwechsel auf die SSPL angekündigt, wodurch die Projekte keine Open-Source-Software mehr sind.
Für den Fork kooperieren unter anderem AWS, die Open-Source-Spezialisten von Red Hat, SAP, der Finanzdienstleister Capital One sowie Logz.io, das zuerst die Idee eines kollaborativen Elasticsearch-Forks angekündigt hatte.
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Die (ArangoDB) hab ich mir schon angeschaut, ist aber im Scala-Umfeld nicht gut...