Abo
  • Services:

Open Source Editor: Vim erscheint erstmals seit 10 Jahren in neuer Major-Version

Chefentwickler Bram Moolenaar hat mit Vim 8.0 ein großes Release des verbreiteten Editors veröffentlicht. Darin finden sich viele große Neuerungen, wie Channels und Json-Support.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin
Der Quellcode der Channels von Vim, dargestellt in Vim.
Der Quellcode der Channels von Vim, dargestellt in Vim. (Bild: Vim, Screenshot Golem.de)

Mit Version 8.0 ist erstmals seit mehr als zehn Jahren eine neue sogenannte Major-Version des freien Editors Vim (Vi Improved) erscheinen. Laut der Ankündigung tauscht Vim nun Nachrichten mit anderen Prozessen im Hintergrund aus. Server können auf diese Weise bestimmte Arbeiten erledigen und die Resultate dann an Vim schicken. Der Aufruf channel-demo zeigt ein Beispiel für diese neue Verhalten. Für diese Interprozesskommunikation lässt sich dabei neuerdings auch das Json-Format verwenden, was es erlaubt, die Server in einer beliebigen Sprache zu implementieren. Auch komplexere Plugins lassen sich dank Json sprachunabhängig programmieren.

Stellenmarkt
  1. Stiegelmeyer GmbH & Co. KG, Herford
  2. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn

Vim 8.0 startet darüber hinaus Jobs, kommuniziert mit diesen und stoppt sie wieder. Jobs arbeiten im Hintergrund bestimmte Aufgaben ab, über Channels kommuniziert Vim mit diesen. Timer erlauben es, bestimmte Funktionen zu festen und sich wiederholenden Zeiten zu starten, eine Funktion, die an Cron erinnert. Über die neu eingeführten Packages lassen sich zudem die zahlreichen Vim-Plugins einzeln oder in Gruppen besser verwalten und aktualisieren.

Zu Vim 8.0 hinzugekommen ist außerdem die Unterstützung für Lambdas, die es ermöglichen, vergleichsweise sehr kurze Funktionen zu schreiben. Verwenden diese Variablen, die Entwickler für den Gültigkeitsbereich der Lambdas definieren, handelt es sich um Closures. Über das Argument closure lassen sich auch benutzerdefinierte Funktionen in Closures verwandeln. Ebenfalls an Entwickler richten sich die neuen Assert-Funktionen und ein Framework, um Tests laufen zu lassen. Fenster bringen nun eine individuelle und eindeutig identifizierbare Kennzichnung mit, um sie einfacher zu adressieren.

Das Vim-GUI unterstützt DirectX unter Windows. Außerdem unterstützt das Vim-GUI GTK+ 3, bevorzugt aber beim Konfigurieren weiterhin GTK+ 2, wenn dieses auf dem System vorhanden ist. Weitere Neuerungen stehen in einer sehr ausführlichen Ankündigung der neuen Version 8.0 auf Github bereit. Dort findet sich auch der Quellcode.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  2. 32,99€ (erscheint am 15.02.)
  3. 32,99€
  4. 2,99€

MaGru 16. Sep 2016

Ich hab sozialwissenschaftliche Arbeiten mit dreistelligen Seitenzahlen mit LibreOffice...

grslbr 14. Sep 2016

Fuck, ja. War schmerzhaft anfangs. Ich habe als Teenager beim Ferienjob in einer kleinen...

SelfEsteem 13. Sep 2016

Naja, ja und nein. JSON zum Quatschen mit anderen Prozessen zu nutzen, ist heute...


Folgen Sie uns
       


Mac Mini mit eGPU - Test

Der Mac Mini hat zwar sechs CPU-Kerne und viel Speicher, aber nur eine integrierte Intel-GPU. Dank Thunderbolt 3 können wir aber eine externe Grafikkarte anschließen, was für Videoschnitt interessant ist.

Mac Mini mit eGPU - Test Video aufrufen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M: Gut gekühlt ist halb gewonnen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M
Gut gekühlt ist halb gewonnen

Wer auf LAN-Partys geht, möchte nicht immer einen Tower schleppen. Ein Gaming-Notebook wie das Alienware m15 und das Asus ROG Zephyrus M tut es auch, oder? Golem.de hat beide ähnlich ausgestatteten Notebooks gegeneinander antreten lassen und festgestellt: Die Kühlung macht den Unterschied.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Alienware m17 Dell packt RTX-Grafikeinheit in sein 17-Zoll-Gaming-Notebook
  2. Interview Alienware "Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"
  3. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
Tesla
Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
  2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
  3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

    •  /