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Der größte Vortragsraum - gefüllt von der Community
Der größte Vortragsraum - gefüllt von der Community (Bild: flickr.com/flexbox - CC-BY 2.0)

Freundschaften als Identität

Die spezielle Arbeitsweise bei der Entwicklung von freier Software führe zu einer besonderen Bedeutung des "Wir"-Gefühls für den Einzelnen, vermutet Sandler. Sie selbst arbeitete wie viele andere zuhause, von ihrem Sofa aus. Dabei ist es nicht unüblich, im Laufe von zehn Jahren bei fünf verschiedenen Firmen zu arbeiten, aber während dieser Zeit immer am gleichen Projekt mitzuwirken.

So entstehen lang gepflegte Freundschaften, Konferenzen wie die Fosdem dienen dazu, diese auch durch persönliche Treffen zu festigen. Um dann aber den angemessenen Umgang zwischen freundschaftlichem Jux und der Professionalität unter Kollegen zu finden, müsse sich die Community selbst Regeln auferlegen, sagt Sandler und verweist auf akzeptierte Praktiken.

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Viele Projekte einigen sich etwa auf einen Verhaltenskodex, wodurch inakzeptables Verhalten unterbunden oder zumindest schnell erkannt werden soll, um diesem gegenzusteuern. Sehr deutlich kritisierte Sandler, dass ausgerechnet der Fosdem so ein Kodex fehle. Dieser Missstand hält sogar einige Interessierte von der Teilnahme ab, da Belästigungen nicht klar entgegengewirkt wird.

Das Ich im Wir verwalten

Trotz allem Wir-Gefühl gibt es natürlich auch Konflikte. Sie müssten aber weniger als Streit denn als Interessenskonflikte aufgefasst werden, sagt Sandler. So könne selbst eine Person durchaus verschiedene Interessen haben, sagt Sandler und belegt dies erneut durch ein persönliches Beispiel. Sie ist im Gnome-Vorstand, arbeitet für die Software Freedom Conservancy (SFC) und hat das Outreach Programm for Women gegründet, das nun Outreachy heißt.

Sie sei in allen drei Organisationen involviert und vertrete diese auch juristisch. Bei Verhandlungen zwischen diesen Projekten können sie jedoch nicht mitwirken, da nie ganz klar sei, welche Interessen sie gerade vertrete, sagt Sandler. Außerdem könne sie ja nicht mit sich selbst verhandeln. Diese Interessensfelder einer Person müssten in der Kommunikation klar getrennt werden.

Dafür hat Sandler einige Tipps, die einige bereits umsetzen. Zum Beispiel sollte immer ein persönliches E-Mail-Alias genutzt werden, das nicht mit einer Organisation oder einem Projekt in Verbindung steht. Projekte und Organisationen schließlich sollten sich einen Markenkern schaffen, hinter dem sich Gleichgesinnte versammeln können. Darüber hinaus glaubt sie, dass schon viel erreicht sei, wenn jeder Einzelne über diese Probleme nachdenke.

 Für eine bessere Welt oder für Geld?

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der_wahre_hannes 18. Feb 2015

"Karen Sandler is the executive director of the Software Freedom Conservancy, former...

azeu 16. Feb 2015

Du vergisst jetzt aber die totalitären Systeme. Die Demokratie gibt es auch erst seit...

David64Bit 16. Feb 2015

TOS ist für die Proträtierung der Wirtschaft in ST völlig ungeeignet. Das hat selbst...

DaObst 16. Feb 2015

@Hotohori Ich denke zwar das du recht hast, allerdings glaube ich nicht das man "gerne...

Yes!Yes!Yes! 16. Feb 2015

Bei deinem Beispiel ist erstmal völlig irrelevant, ob der Quellcode offen oder...



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