Abo
  • Services:

Open Source: Apple öffnet seine Kryptobibliotheken

Apple-Entwickler können künftig den Quellcode verschiedener sicherheitsrelevanter Komponenten von iOS und OS X überprüfen. Das Security-Framework und die Common-Crypto-Bibliothek stehen unter Open-Source-Lizenz. Eine weitere Komponente kann jedoch nur angesehen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple stellt einige sicherheitsrelevante Komponenten von iOS und OS X als Open Source zur Verfügung.
Apple stellt einige sicherheitsrelevante Komponenten von iOS und OS X als Open Source zur Verfügung. (Bild: Screenshot Golem.de)

iOS- und OS-X-Entwickler können jetzt selbst einen Blick auf den Quellcode von Apples Krypto-Bibliotheken werfen. Es gibt jedoch zahlreiche Einschränkungen.

Stellenmarkt
  1. SSI SCHÄFER Automation GmbH, Giebelstadt bei Würzburg
  2. natGAS Aktiengesellschaft, Potsdam

Apple bietet seit kurzem den Quellcode verschiedener kryptographischer Bibliotheken auf seiner Webseite zum Herunterladen an. Dabei handelt es sich um das so genannte Security-Framework und die Common-Crypto-Bibliothek. Beide Dienste greifen auf die Corecrypto-Bibliothek zu - diese ist ebenfalls verfügbar, kann jedoch erst nach Unterzeichnung einer Lizenzvereinbarung eingesehen werden.

Das Security-Framework stellt zahlreiche sicherheitsrelevante Funktionen für iOS und OS X bereit. Darin enthalten sind Schnittstellen zur Verwaltung von Zertifikaten, öffentlichen und privaten Schlüsseln sowie Funktionen, um Pseudozufallszahlen zu erstellen. Außerdem ist eine Schnittstelle zum Schlüsselbund enthalten, die die Verwaltung digitaler Zertifikate ermöglicht. Die Pakete stehen unter Apples Public-Source-Lizenz, die von der Free Software Foundation als freie Lizenz anerkannt ist.

Common Crypto ist eine Bibliothek, die Basiskomponenten verschiedener Verschlüsselungsverfahren wie SSL/TLS und S/MIME zur Verfügung stellt. Enthalten sind zum Beispiel die Hashing-Algorithmen MD5 und SHA1. Angaben zur verwendeten Lizenz sind in den Ordnern nicht ohne Weiteres auffindbar.

Einschränkungen bei Corecrypto

Beiden Bibliotheken liegt die Corecrypto-Bibliothek zugrunde. Bei dieser stellt Apple ebenfalls den Quellcode zur Ansicht zur Verfügung. Nutzer müssen jedoch vorher eine individuelle Lizenzvereinbarung akzeptieren. Die Lizenz gilt zunächst für 90 Tage und könnte zu einem späteren Zeitpunkt von Apple widerrufen werden. Nutzer dürfen den Quellcode laut Lizenzvertrag nur zur Überprüfung der Sicherheitsfunktionen nutzen und dies nur auf eigenen Rechnern, die unter ihrer Kontrolle stehen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

RonnyCSHARP 03. Nov 2015

Danke. Genau das hab ich gemeint.

Trollversteher 03. Nov 2015

Naja, aber gerade von kritischer Benutzerseite wurde Apple ja auch immer wieder "Security...


Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg
Jurassic World Evolution im Test
Das Leben findet einen Weg

Ian Malcolm hatte recht: Das Leben wird ausgegraben und gebrütet, es frisst und stirbt oder es bricht aus und macht Jagd auf die Besucher. Nur leider haben die Entwickler von Jurassic World Evolution ein paar kleine Design-Fehler begangen, so wie Henry Wu bei der Dino-DNA.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Vampyr im Test Zwischen Dracula und Doktor
  2. Fe im Test Fuchs im Farbenrausch
  3. Thaumistry: In Charm's Way im Test Text-Adventure der ganz alten Schule

Sony: Ein Kuss und viele Tode
Sony
Ein Kuss und viele Tode

E3 2018 Mit einem zärtlichen Moment in The Last of Us 2 hat Sony sein Media Briefing eröffnet - danach gab es teils blutrünstiges Gameplay plus Rätselraten um Death Stranding von Hideo Kojima.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Smach Z ausprobiert Neuer Blick auf das Handheld für PC-Spieler
  2. The Division 2 angespielt Action rund um Air Force One
  3. Ghost of Tsushima Dynamischer Match im offenen Japan

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  2. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren
  3. Elektromobilität Norwegische Elektrofähre ist sauber und günstig

    •  /