Open RAN: 1&1 sieht keine Sicherheitsprobleme für sein 5G-Netz

1&1 ist sehr zuversichtlich und sieht für sein künftiges 5G-Netz keine Sicherheitsprobleme. Das BSI sieht das anders.

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Unternehmenssitz von United Internet
Unternehmenssitz von United Internet (Bild: United Internet)

Trotz Sicherheitsbedenken des BSI steht für 1&1 bereits fest, dass sein künftiges Open-RAN-Netz keine Probleme in dem Bereich haben wird. "Wir begrüßen die Initiative des BSI zur Weiterentwicklung der Open-RAN-Spezifikationen und werden die Ergebnisse der Studie genau analysieren. Aber schon heute steht fest, dass das 1&1-Mobilfunknetz natürlich die relevanten Sicherheitsstandards erfüllen wird", sagte Unternehmenssprecherin Lisa Pleiß Golem.de auf Anfrage.

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Als vierter Netzbetreiber werde man einen wesentlichen Beitrag dafür leisten, Deutschland zu einem Leitmarkt für 5G zu machen, betonte Pleiß. Das neue Mobilfunknetz auf Basis der Open-RAN-Technologie ebne "den Weg dahin".

In einer Risikoanalyse im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde festgestellt, dass von einer Vielzahl der in O-RAN spezifizierten Schnittstellen und Komponenten mittlere bis hohe Sicherheitsrisiken ausgehen.

United Internet sieht sein Geschäftsmodell verschwinden

United Internet hatte sich entschieden, ein eigenes Mobilfunknetz aufzubauen, weil das bisherige Geschäftsmodell langfristig verloren gehe. Das sagte Firmenchef Ralph Dommermuth im Januar 2021.

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Seit der Fusion von O2 und E-Plus biete keiner der drei etablierten Anbieter dem Weiterverkäufer "freiwillig Netzkapazitäten zu marktgerechten Preisen" mehr an, beklagte Dommermuth. "Daher haben wir uns entschieden, die 5G-Frequenzen zu ersteigern und ein Netz zu bauen." Die Verträge von United Internet mit den Netzbetreibern "laufen noch rund zehn Jahre, danach wird's schwierig", sagte Dommermuth.

1&1 wird sein Mobilfunknetz von dem japanischen Open-RAN-Netzbetreiber Rakuten aufbauen lassen. Rakuten ist Generalunternehmer für das 1&1-Mobilfunknetz und hat die Verantwortung für den kompletten Aufbau und die Planung. Fronthaul, Midhaul und Backhaul werden über die Schwestergesellschaft 1&1 Versatel realisiert.

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