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Der Linux-Systemadministrator
Der Linux-Systemadministrator (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eine Config, sie alle zu steuern

Doch Open Networking wirkt sich darüber hinaus auch auf das Release- und Deployment-Management von Netzwerkgeräten aus und damit auf die eigentliche Betriebsorganisation. Durch die Linux-Basis der meisten Open-Networking-Betriebssysteme können dementsprechend auch viele der üblichen Linux-Tools genutzt werden. Dies gilt etwa für Paketmanager, die den Update- und Patchprozess stark vereinfachen und beschleunigen können. Wo früher aufwendig ein Patch heruntergeladen und auf die Geräte aufgespielt werden musste, reicht dann beispielsweise die Eingabe von apt update und apt upgrade oder einem Distributionsäquivalent, und das Gerätesysteme wird aktualisiert.

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Auch im Bereich des Configuration Managements ermöglicht Open Networking einen Umbruch. Viele Unternehmen setzen heutzutage im Netzwerkbereich noch immer auf ein dezentrales Management der Komponenten per CLI. Bei Open Networking ist das verbesserte Configuration Management einer der Kernaspekte. Durch die Linux-Basis bieten Open-Networking-Betriebssysteme die Möglichkeit der zentralen Verwaltung mittels Tools wie Puppet, Chef oder Ansible. Es reicht also, die Konfiguration nur einmal zu erstellen und dann, falls überhaupt notwendig, auf einzelne Geräte anzupassen.

Dabei scheint das zentralisierte Management ein starkes Argument für einen Umstieg auf Open Networking zu sein. Bei einer im Rahmen dieses Artikels durchgeführten Ad-hoc-Befragung erwarteten von 85 Befragten über 50 Prozent durch Open Networking eine Verbesserung im Hinblick auf die Aspekte IT-Automatisierung und -Orchestrierung.

Nicht unerwähnt bleiben sollte hier, dass auch in der klassischen Netzwerkwelt langsam ein Wandel eintritt. Spezielle Programme zum Netzwerkmanagement wie Cisco Prime oder HPE Intelligent Management Center setzen sich vermehrt durch und ermöglichen ein zentrales Management der Netzwerkkomponenten und ihrer Konfiguration. Statt spezialisierter Tools zum Netzwerkmanagement handelt es sich bei Puppet, Chef und Ansible jedoch um dieselben generischen Werkzeuge, die sich im Serverbereich bereits durchgesetzt und bewährt haben. Durch die gemeinsame Linux-Basis lassen sich so neben Servern auch Open-Networking-Geräte verwalten und konfigurieren. Ein vereinheitlichtes Management der Komponenten wirft natürlich die Frage nach einer Umstrukturierung der IT-Organisation auf.

 Open Networking: Die Zukunft des Netzwerk-Admins ist der Linux-SysadminTodesstoß für den klassischen Netzwerk-Admin? 

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park3r 17. Mai 2017

@quasides Danke für Deinen Beitrag. Wenn man lange genug in einer Sparte/Branche arbeitet...

Hakuro 11. Mai 2017

Big Player != Branchen Marktführer ;-) ... Aber glaub was du willst. Mir am Ende Latte.

danielmain 10. Mai 2017

Ja, deshalb verdienen 3 Fach mehr als einfache Informatiker

park3r 10. Mai 2017

Es mag schon sein dass sich in Rechenzentren "Sachen" durchsetzten, und die Server...

eqvinox 09. Mai 2017

Jupp... solange bis man eins der Features von https://github.com/FRRouting/frr/wiki...



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