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Open Movie Project: Tears of Steel hat Premiere auf Youtube

Das vierte Open Movie Project hat sein Science-Fiction-Werk Tears of Steel auf Youtube veröffentlicht. Anders als die bisherigen Filme aus dem Open-Source-Projekt ist es kein reiner Animationsfilm.

Artikel veröffentlicht am ,
Der vierte Film des Open Movie Project namens Tears of Steel hat seine Premiere auf Youtube.
Der vierte Film des Open Movie Project namens Tears of Steel hat seine Premiere auf Youtube. (Bild: Open Movie Project)

Mit Tears of Steel haben die Mitglieder des Open-Movie-Projekts ihren vierten Film auf Youtube veröffentlicht. In dem zwölfminütigen Streifen sind reale Darsteller zu sehen. Die Animationen wurden mit Open-Source-Software realisiert, allen voran die 3D-Modelliersoftware Blender. Die Kinopremiere findet am Freitag, dem 28. September 2012 in Los Angeles statt.

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Die Geschichte spielt in der Zukunft. Sie beginnt und endet in Amsterdam. Die Hauptfigur Thom muss die Zerstörung der Erde aufhalten, die sie selbst bei einer Verabredung mit dem weiblichen Cyborg Celia vor 20 Jahren losgetreten hat. Über die Zeit verwandelt sich Celia in einen Roboter und befehligt eine Armee aus künstlichen Wesen.

23 Personen im internationalen Team

Das internationale Team aus 23 Künstlern, Schauspielern, Musikern und Entwicklern hat in sechs Monaten Tears of Steel geschaffen. Unter den Schauspielern ist auch Derek de Lint, der unter anderem in dem Weltuntergangsdrama Deep Impact und in der Serie Poltergeist zu sehen war. Thom wird dargestellt von Vanja Rukavina, Celia wird von Denise Rebergen gespielt.

Ian Hubert war bislang als Modellbauer und Digitalkünstler beschäftigt. Tears of Steel ist sein erstes Werk als Regisseur. Gegenwärtig arbeitet er bereits an dem Filmprojekt mit dem Codenamen London.

Blender, Gimp und Python

Tears of Steel, das unter dem Codenamen Mango realisiert wurde, ist das vierte Filmprojekt, für das ausschließlich Open-Source-Software genutzt wurde. Ursprünglich sollte der Film nur vier Minuten lang werden. Neben Blender kamen auch die Bildbearbeitung Gimp und Mypaint sowie die Vektorgrafikanwendungen Krita und Inkscape zum Einsatz. Außerdem wurde die Skriptsprache Python genutzt. Der Film wurde auf Rechnern mit Ubuntu und Debian gerendert.

Zuletzt realisierte das Open Movie Project den Animationsfilm Sintel und davor den Kurzfilm Big Buck Bunny. Das erste Projekt wurde unter dem Namen Elephants Dream vor rund sechs Jahren veröffentlicht.

Tears of Steel wurde zunächst auf Youtube freigegeben. Sobald die Zugriffe es zulassen, stehe er auf der Webseite des Projekts zum Download in 720p und 1080p bereit, heißt es dort. Der Film ist auch als Kauf-DVD erhältlich. Die verwendete Software sowie zahlreiche Vorlagen sind dabei. Damit können die Zuschauer nachvollziehen, wie der Film entstanden ist. Die DVD-Box kostet 34 Euro. Der Film selbst steht unter der Creative-Commons-Lizenz.

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D-G 30. Sep 2012

Nein, das braucht man nicht sagen. Das schlechte Compositing in "Tears of Steel" spricht...

zomtech 28. Sep 2012

Dann find mal einen talentierten CG Artist der seine Qualität und vorallem seine...

thps 27. Sep 2012

Das sind dann vermutlich Bananentexte :)

mp5gosu 27. Sep 2012

Naja, es geht hier mehr darum, was mit Blender möglich ist. Und es unterscheidet sich...

motzerator 27. Sep 2012

Eigentlich schade das es nur eine Techdemo bzw. ein Kurzfilm ist, ich hätte mich gern...


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