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Open Dots Ladehülle mit den vier Kontaktpunkten
Open Dots Ladehülle mit den vier Kontaktpunkten (Bild: Open Dots Alliance)

Open Dots: Schnurloses Laden im Auto als Open Source

Open Dots Ladehülle mit den vier Kontaktpunkten
Open Dots Ladehülle mit den vier Kontaktpunkten (Bild: Open Dots Alliance)

Das Kabelgewirr zum Aufladen von Smartphones im Auto soll ein Ende haben. Das ist das Ziel der Initiative Open Dots, die ein kabelloses Ladesystem als offene Plattform propagiert. Zwölf Automodelle von fünf Herstellern wollen sich bisher an dem System beteiligen. Die Basistechnik ist 87 Jahre alt.

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Die Entwicklung Open Dots von JVIS USA ist als Alternative zu Kabeln, aber auch zu induktiven Ladesystemen für Smartphones gedacht. Smartphonebesitzer sollen damit im Auto ihre Geräte über eine Matte wieder aufladen können.

Interessanterweise ist die Grundlage für die Ladetechnik schon 87 Jahre alt: 1928 erhielt Frank Rich in den USA ein Patent auf seine Erfindung Automobile Riding Amusement Device (1,668,249). Damit ist nicht etwa eine Erfindung für Unterhaltungselektronik in frühen Autos gemeint, sondern eine Rennbahn für Spielzeugautos, die ohne Führungsschienen ausgekommen wäre. In den 70er Jahren kam sogar eine entsprechende Autorennbahn auf den Markt. Sehr selten wird das Prinzip auch für die Stromversorgung von Autoscootern verwendet, bei denen der Boden der Fahrfläche schachbrett- oder streifenartig mit Kontakten ausgerüstet ist.

Optisches Merkmal von Open Dots sind mehrere Vierpunktkontakte auf den Ladehüllen, die mit den Kontaktstreifen in Berührung kommen, die auf der Matte parallel verlaufen. Die Geometrie der Kontaktpunkte sorgt dafür, dass mindestens ein Kontakt mit einem Minus- und Pluspol in Berührung kommt, unabhängig davon, wie die Geräte auf der Matte platziert werden. Ein präzises Einstecken ist nicht erforderlich. Weil nicht vorhergesagt werden kann, welche Kontakte auf einem positiv und einem negativ geladenen Streifen landen, muss die Polarität durch einen Brückengleichrichter korrekt geschaltet werden.

Nach Angaben der Open Dots Alliance wollen sich mit Ford, Chrysler, Scion, Dodge, RAM und Toyota bisher fünf Automarken mit zwölf Fahrzeugmodellen an dem System beteiligen. Die offene Plattform ist lizenzkostenfrei nutzbar. Derzeit ist mit dem Zubehörhersteller Incipio nur ein einziger Hüllenanbieter dabei, und auf dessen Website sind die dazugehörigen Produkte noch nicht zu finden. Die technischen Spezifikationen des Systems wurden in einem PDF zusammengestellt.

Nach Angaben von Mitch Randall, Direktor der Open Dots Alliance, hat das System gegenüber induktiven Ladetechniken Vorteile. Es werden keine starken elektromagnetischen Felder erzeugt, die Geräte können auf der Matte frei platziert werden, und die Ladeverluste sind geringer. Außerdem können Geräte mit unterschiedlichen Ladeströmen parallel versorgt werden. Die Kosten für die Technik sollen gering sein - genauere Angaben wurden allerdings nicht gemacht.

Auf den Elektroden sollen je nach Ausführung der Ladeplatte bis zu 15 Volt/ 20 Watt bis 19 Volt/160 Watt anliegen können. Für die meisten Anwendungen wie das Aufladen von Smartphones sind derzeit nur 5 Volt erforderlich, was von den Ladehüllen reguliert wird.

Ob sich weitere Hersteller für das System interessieren, ist nicht bekannt.


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ED_Melog 23. Mai 2015

OpenDot wurde 1963 entwickelt.......es ist kein "neuer Standard"; eher sind die anderen...

ED_Melog 23. Mai 2015

Bleibt locker.... man kann auch Kontakte hinter kleinen Klappen verschwinden lassen, die...



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