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Open Dots 2 und Open Dots Air im Test: Neue Shokz' Clip-Kopfhörer klingen wunderbar

Shokz bringt gleich zwei neue Clip-Kopfhörer. Sowohl die Open Dots 2 als auch die Open Dots Air begeistern mit einem tollen Klang.
/ Ingo Pakalski
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Die neuen Open Dots 2 und Open Dots Air von Shokz im Test (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die neuen Open Dots 2 und Open Dots Air von Shokz im Test Bild: Martin Wolf/Golem
Inhalt
  1. Open Dots 2 und Open Dots Air im Test: Neue Shokz' Clip-Kopfhörer klingen wunderbar
  2. Open Dots 2 bieten die beste Sprachqualität der Shokz-Produkte
  3. Shokz Open Dots 2 und Open Dots Air: Verfügbarkeit und Fazit

Shokz bringt ein Nachfolgemodell der bemerkenswert klingenden Open Dots One auf den Markt und dazu eine Air-Variante, die durch einen höheren Tragekomfort überzeugen soll. Wir haben die neuen Open-Ear-Kopfhörer Open Dots Air und die Open Dots 2 getestet und zeigen, wie sie sich im Vergleich zu den Freeclip 2 von Huawei und dem Shokz-Vorgängermodell Open Dots One schlagen. Die Freeclip 2 sind in dieser Produktgruppe eine Referenz bei Bequemlichkeit, Klang, Komfort und Sprachqualität bei Telefonaten.

Die Shokz-Clips werden ans Ohr geklippt und sind so gestaltet, dass wir die Umgebung akustisch wahrnehmen können. Probleme mit Brillenbügeln sind bauartbedingt ausgeschlossen. Wir können damit sogar auf der Seite auf einem Kissen liegen, ohne dass es unangenehm wird.

Die Open Dots 2 sind das Nachfolgemodell der Open Dots One. Hier hat Shokz keine sichtbaren Änderungen vorgenommen. Beide Clip-Kopfhörer sitzen zwar angenehm, allerdings ist der Tragekomfort nicht so hoch, als dass wir vergessen, dass wir sie tragen.

Die Shokz-Clips klingen als Open-Ear-Produkt toll

Angenehmer sitzen bei uns die deutlich anders gestalteten Open Dots Air. Das Tragegefühl kann je nach Ohrform auch anders ausfallen. Für uns sind die Freeclip 2 in dieser Disziplin jedoch klar überlegen, weil sie so wenig am Ohr zu spüren sind.

Von den Freeclip hat Shokz nur bei den Open Dots 2 die Funktion des Sturzalarms übernommen, der abschaltbar und noch als Beta-Funktion gekennzeichnet ist. Falls sich einer der beiden Clips vom Ohr löst und auf den Boden fällt, spielt die andere Seite einen Warnton ab. Diese clevere Idee wurde von der Huawei-Konkurrenz übernommen. Beim Air-Modell gibt es die Funktion leider nicht, obwohl bei diesem Shokz-Modell aufgrund des angenehmeren Tragegefühls für uns das Risiko eines unbemerkten Lösens vom Ohr viel größer ist.

Wie die ersten Clip-Kopfhörer von Shokz liefern auch die neuen Dots-Modelle für ein Open-Ear-Produkt einen bemerkenswerten Klang. Sie klingen lebendig, bieten eine gute Räumlichkeit, es macht Freude, damit Musik zu hören. Manch andere Open-Ear-Kopfhörer dienen eher zur Hintergrundberieselung, weil die Musik so weit weg erscheint.

Alle drei Shokz-Clips haben für ein Open-Ear-Produkt einen ungewöhnlich intensiven Bass, das verschafft ihnen einen entsprechend warmen Klang. Noch höher ist der Bassanteil bei den Openfit Pro von Shokz, die keine Clip-Kopfhörer sind, aber einen ungewöhnlich guten Klang für Open-Ear-Produkte haben. Deutlich klarer klingt es bei den Freeclip 2, die wiederum im Bassbereich sehr schwach sind. Bei bassintensiver Musik sind die Shokz-Produkte überlegen.

Dolby-Audio-Schaltung bei den Open Dots 2 deutlich verbessert

Die Bassbetonung der Shokz-Clips sorgt mitunter für einen im Vergleich zur Huawei-Konkurrenz bedeckten Klang. Es ist in gewisser Hinsicht Geschmackssache, was einem besser gefällt. Mit allen drei Shokz-Produkten und dem Freeclip 2 ist es eine Freude, Musik zu hören.

Bereits die Open Dots One bieten eine Dolby-Audio-Zuschaltung, die bei den Open Dots 2 deutlich verbessert wurde. Die Musik wird räumlicher, bei bassintensiver Musik wird die Bassintensität nochmals erhöht. Dabei bleibt der Gesang gut zu hören, rückt aber etwas weiter in den Hintergrund.

Bei den Open Dots 2 sind die Klangveränderungen im Dolby-Audio-Betrieb deutlich stärker zu hören als beim Vorgängermodell. Wir halten es für unpraktisch, dass wir den Dolby-Audio-Modus nicht am Clip umschalten können und dafür immer die App bemühen müssen. Beim Air-Modell hat Shokz die Dolby-Audio-Schaltung komplett weggelassen.

Ohrseitenerkennung ist sehr praktisch

Alle Shokz-Produkte haben eine gut funktionierende Ohrseitenerkennung, so dass jeder der Clips wahlweise am linken oder rechten Ohr getragen werden kann. Wie bei den Freeclip 2 wird die korrekte Seite erkannt und der Audiokanal entsprechend geschaltet. Das funktioniert vorzüglich und macht den Umgang ausgesprochen angenehm. Bei Bedarf lässt sich die Ohrseitenerkennung auch bei den Shokz-Produkten abschalten, uns fällt aber kein Grund dafür ein.

Bei der Sprachqualität hat Shokz bei einer der Neuvorstellungen einiges verbessert, es ist aber weiter Luft nach oben.


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