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Shokz Open Dots 2 und Open Dots Air: Verfügbarkeit und Fazit

Die Open Dots 2(öffnet im neuen Fenster) gibt es in Schwarz, Grau und Weiß mit Ladekabel für 200 Euro. Die Open Dots Air(öffnet im neuen Fenster) sind in Schwarz und Lila für 140 Euro zu haben. Ein Ladekabel liegt dem Air-Modell nicht bei.

Zum Vergleich: Die Freeclip 2(öffnet im neuen Fenster) kosten regulär 180 Euro und sind im Handel ab 170 Euro zu haben.

Fazit

Die neuen Clip-Kopfhörer von Shokz liefern beide einen tollen Klang, der sogar im Bassbereich für diese Geräteklasse eine ungewöhnlich gute Leistung bringt. Die Open Dots 2 legen bei Aktivierung von Dolby Atmos bei Bassintensität und Räumlichkeit zu und schlagen das Vorgängermodell an dieser Stelle.

Die neuen Open Dots Air sitzen deutlich bequemer am Ohr als die Open Dots 2, die sich wie das Vorgängermodell anfühlen. Sie sind zwar nie unangenehm, aber wir vergessen auch nie, dass wir sie tragen. Die Open Dots 2 schneiden bei Telefonaten draußen besser ab als die übrigen Shokz-Clip-Produkte für Telefonate, könnten aber für unseren Geschmack noch optimiert werden.

Es ist ausgesprochen praktisch, dass beide Shokz-Produkte wieder eine Ohrseitenerkennung haben und wir nicht darauf achten müssen, an welchem Ohr wir die Clips anbringen. Schade, dass es die Fallerkennung nur bei den Open Dots 2 gibt. Beide neuen Shokz-Produkte lassen sich gut steuern, ärgerlicherweise fehlt beiden eine Stummschaltung in Telefonaten, und die Trageerkennung ist meist wertlos.

Angenehm ist, dass die neuen Freeclip auch mal ins Wasser fallen können, ohne Schaden zu nehmen. Trotzdem: Wer bereits die Open Dots One besitzt, hat derzeit kaum einen Anreiz für einen Wechsel.

Wer einen kühleren Klang bevorzugt und weniger Wert auf Bassintensität legt, bekommt mit den Freeclip 2 von Huawei noch bequemer sitzende Clip-Kopfhörer, bei denen wir nach längerer Tragezeit vergessen, dass wir sie überhaupt am Ohr haben. Die Freeclip 2 sind bei der Sprachqualität in Telefonaten deutlich besser und die praktische Lautstärkeanpassung ist bei einem Open-Ear-Produkt ungemein hilfreich. Bei den Shokz-Produkten fehlt sie uns.

Ingo Pakalski hat in acht Jahren viele Dutzend Kopfhörer pro Jahr für Golem getestet. Ob In-Ears, Over-Ears oder Open-Ears. Nur selten stößt er dabei auf Geräte, die er guten Gewissens empfehlen kann.


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