Abo
  • Services:
Anzeige
Rathaus, Sitz der Hamburgischen Bürgerschaft: am weitesten reichendes Transparenzgesetz
Rathaus, Sitz der Hamburgischen Bürgerschaft: am weitesten reichendes Transparenzgesetz (Bild: Petra Vogt)

Open Data: Hamburgisches Transparenzportal geht ans Netz

Das vor zwei Jahre beschlossene Transparenzgesetz verpflichtet den Hamburgischen Senat, einen Großteil der Verwaltungsdokumente zu veröffentlichen. Die entsprechende Website ist am heutigen Donnerstag freigeschaltet worden.

Anzeige

Hamburg hat ein Webportal eingerichtet, auf dem künftig der Großteil der Akten der Stadt veröffentlicht werden soll. Das Gesetz, das die Grundlage dazu bildet, wurde von einer Bürgerinitiative entworfen.

Seit heute können die Bürger die Akten online einsehen. Dazu gehören beispielsweise Umwelt- und Geodaten, Gutachten, Senatsbeschlüsse oder Tätigkeitsberichte. Natürlich fehlen auch die Akten zu der leidigen Großbaustelle Elbphilharmonie nicht: Eine entsprechende Suche listet 129 Treffer.

Transparenzgesetz einstimmig beschlossen

Grundlage für das neue Webangebot ist das Hamburgische Transparenzgesetz (HmbTG). Den Entwurf hatte die Volksinitiative Transparenz schaffen erarbeitet, die von den örtlichen Gruppen der Initiative Mehr Demokratie, der Organisation Transparency International sowie des Chaos Computer Clubs gegründet wurde. Die Bürgerschaft hat das Gesetz im Juni 2012 einstimmig beschlossen.

Das Gesetz trat am 6. Oktober 2012 in Kraft und löste das alte Informationsfreiheitsgesetz ab. Es gilt als das am weitesten reichende Transparenzgesetz in Deutschland und verpflichtet die Verwaltung der Hansestadt, "eine Vielzahl von Dokumenten und Daten kostenfrei online zugänglich zu machen", wie es auf der Website heißt. Es hat den Behörden der Hansestadt zwei Jahre Zeit für die Umsetzung gelassen. In dieser Zeit wurden rund 33 Millionen DIN-A4-Seiten digitalisiert.

Veröffentlichungspflicht für Dokumente

Die Unterlagen werden nicht, wie bisher, auf Antrag der Bürger veröffentlicht, sondern die Verwaltung macht diese von sich aus zugänglich. "Durch diese Veröffentlichungspflicht sollen Verwaltungsabläufe besser nachvollziehbar werden", schreiben die Behörden. Ziel sei, die Bürger in die Lage zu versetzen, "sich aktiver in die Gestaltung des Gemeinwesens einzubringen".

Das Hamburgische Transparenzportal ist am 11. September 2014 in einer Betaversion online gegangen. Der offizielle Start ist am 1. Oktober.


eye home zur Startseite
timo.w.strauss 12. Sep 2014

da es sich um eine GmbH & Co KG handelt ist keiner mit dem Privatvermögen haftbar. Also...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. afb Application Services AG, München
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel
  4. Lahnpaper GmbH, Lahnstein


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 47,99€
  2. 15,99€
  3. (-78%) 8,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Betrugsverdacht

    Amazon Deutschland sperrt willkürlich Marketplace-Händler

  2. Take 2

    GTA 5 bringt weiter Geld in die Kassen

  3. 50 MBit/s

    Bundesland erreicht kompletten Internetausbau ohne Zuschüsse

  4. Microsoft

    Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE

  5. Matebook X

    Huawei stellt erstes Notebook vor

  6. Smart Home

    Nest bringt Thermostat Ende 2017 nach Deutschland

  7. Biometrie

    Iris-Scanner des Galaxy S8 kann einfach manipuliert werden

  8. Bundesnetzagentur

    Drillisch bekommt eigene Vorwahl zugeteilt

  9. Neuland erforschen

    Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

  10. Squad

    Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

  1. Re: Von EWE Tel enttäuscht.

    Aralender | 03:33

  2. Re: Wieso könnten Händler-Shops überhaupt...

    amagol | 03:04

  3. Re: "falsche" Gegend, "falsche" Adresse

    plutoniumsulfat | 02:01

  4. Re: LTE nachrüsten

    southy | 01:39

  5. Re: Geisteswissenschaften vs. Realität/Intelligenz

    Biteemee | 01:26


  1. 16:58

  2. 16:10

  3. 15:22

  4. 14:59

  5. 14:30

  6. 14:20

  7. 13:36

  8. 13:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel