Abo
  • Services:

Open Data: Berlin legt Strategie zur Öffnung der Datenbestände vor

Berlin will seine Daten maschinenverarbeitbar, frei lizenziert und an offenen Schnittstellen bereitstellen. Dafür hat ein Fraunhofer-Institut nun ein Open-Data-Konzept erarbeitet.

Artikel veröffentlicht am ,
Von links nach rechts: Henning Köhler (Fraunhofer Fokus), Staatssekretär Nicolas Zimmer, Radu Popescu-Zeletin (Leiter Fraunhofer Fokus) und Projektleiterin Open Data Berlin, Ina Schieferdecker
Von links nach rechts: Henning Köhler (Fraunhofer Fokus), Staatssekretär Nicolas Zimmer, Radu Popescu-Zeletin (Leiter Fraunhofer Fokus) und Projektleiterin Open Data Berlin, Ina Schieferdecker (Bild: Fraunhofer Fokus)

Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie hat einen Entwurf für eine Umsetzung des Open-Data-Gedankens vorgestellt. Das Konzept wurde vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (Fokus) im Auftrag der Senatsverwaltung erarbeitet.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. AKDB, München, Nürnberg

Nach der Freischaltung des Open-Datenportals im September 2011 legt die Hauptstadt damit eine Strategiestudie zur Open-Data-Umsetzung in der öffentlichen Verwaltung vor. Diese Studie schlägt einen Stufenplan von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen vor. Fraunhofer Fokus hatte das Ziel, im Rahmen des Auftrags "Offene Daten für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung" Konzepte, eine Architektur und ein Pilotsystem für den offenen und verlässlichen Zugriff auf aktuelle öffentliche Daten aus Berlin zu erarbeiten.

Institutsleiter Radu Popescu-Zeletin: "Daten sind nur dann wertvoll, wenn sie auch verfügbar sind. Deutschland hat hierbei aber noch Nachholbedarf."

Staatssekretär für Technologie und Forschung, Nicolas Zimmer, betonte: "Die Öffnung der Datenbestände bedeutet für die Verwaltung vor allem einen kulturellen Wandel. Wir müssen nun konkrete nächste Schritte vereinbaren, um unser Ziel unter Wahrung von Datenschutzbelangen zu erreichen."

Wikimedia unterstützt Open Data Berlin

Berlin bereitet sich seit dem Frühjahr 2010 auf die Öffnung seiner Datenbestände vor. Das Ziel ist, über einen zentralen Zugang in Form eines Datenportals einen strukturierten Zugriff über Datenkataloge auf die weiterhin dezentral gepflegten Datenbestände im Land zu erhalten. Das Government-2.0-Netzwerk, das Open-Data-Network, und Wikimedia unterstützen die Aktivitäten und wollen die Datensätze für eigene Entwicklungen einsetzen. Der Betreiber des offiziellen Hauptstadtportals Berlin Online ist ebenfalls beteiligt und bringt vorhandene Lösungen aus einem internen Data-Warehouse-Konzept ein.

Das Datenportal bildet eine zentrale Anlaufstelle für Daten des Landes Berlin. Die hier gesammelten Datensätze sind maschinenverarbeitbar und frei lizenziert.

Einer Vorstudie zufolge stehen zwar relativ umfangreiche Berliner Daten inklusive Such- und Filterfunktionen zur Verfügung, jedoch handelt es sich bei diesen überwiegend um PDFs. Abgesehen von statistischen Daten und Geodaten fehle es in Berlin an Basisdaten, die in wohldefinierten Formaten und an offenen Schnittstellen für die Weiterverarbeitung angeboten werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 127,85€ + Versand
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. 107,85€ + Versand

Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9370) - Fazit

Dells neues XPS 13 ist noch dünner als der Vorgänger. Der Nachteil: Es muss auf USB-A und einen SD-Kartenleser verzichtet werden. Auch das spiegelnde Display nervt uns im Test. Gut ist das Notebook trotzdem.

Dell XPS 13 (9370) - Fazit Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /