• IT-Karriere:
  • Services:

Open Culture: Smithsonian startet massive Open-Access-Plattform

Das Smithsonian Institute hat 2,8 Millionen Abbildungen seiner Sammlung in 2D und 3D auf einer Open-Access-Plattform veröffentlicht. Mit der fortlaufenden Digitalisierung sollen weitere folgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Bild des Smithsonian Institute aus der nun frei verfügbaren Sammlung
Ein Bild des Smithsonian Institute aus der nun frei verfügbaren Sammlung (Bild: https://www.si.edu/object/siris_arc_388395#/CC0 1.0)

Ein großer Teil der Sammlung des Smithsonian Institute ist nun im Rahmen einer Open-Access-Initiative für alle gemeinfrei verfügbar. Das Smithsonian ist eine der wohl wichtigsten Forschungs- und Bildungseinrichtungen in den USA sowie auch weltweit und unterhält zahlreiche Museen, um die Forschung zu präsentieren. Bei den nun veröffentlichten Bildern handelt es sich um 2D- und 3D-Abbildungen von rund 2,8 Millionen Exponaten.

Stellenmarkt
  1. Materna Information & Communications SE, Berlin, Dortmund, Dresden, Köln, Düsseldorf
  2. Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main

Zusätzlich zu den Museen stammen die Exponate auch aus Bibliotheken, den Forschungseinrichtungen selbst sowie auch dem zu dem Institute gehörenden National Zoo. Laut der Ankündigung will das Institut in diesem Jahr noch 200.000 weitere Exponate auf der Plattform online veröffentlichen. Dies sei Teil der Digitalisierung des gesamten Bestandes mit derzeit rund 155 Millionen Objekten.

Völlig neu ist das Veröffentlichen eigener Digitalisierungen durch Museen nicht. So ist dies etwa mit der Sammlung der Yale-Universität geschehen sowie auch mit Bildern des Metropolitan Museum of Art. Auch das Rijksmuseum in den Niederlanden stellt seine Sammlung online zur Verfügung. Die nun verfügbare Open-Access-Plattform des Smithsonian ist im Vergleich zu den genannten jedoch sehr viel größer. In Deutschland sind derartige Initiativen eher auf kleinere Museen und Sammlungen beschränkt.

Auf das Fehlen von Open Accees zu wichtigen Kulturgütern machten die Künstler Jan Nikolai Nelles und Nora Al-Badri mit ihrem sogenannten Nefertiti Hack aufmerksam. Dabei veröffentlichten die beiden ein 3D-Modell der mehr als 3.000 Jahre alten Büste der Nofrete unter Public Domain. Die vom Museum nach langer Diskussion selbst bereitgestellten Daten stehen dagegen unter einer proprietären Creative-Commons-Lizenz.

Die Bilder werden vom Smithsonian unter der CC0-Lizenz veröffentlicht, was diese von allen möglichen Beschränkungen befreie, wie es in der Ankündigung heißt. Das soll zur Partizipation und damit der Evolution der Objekte beitragen - eine Einladung zum Remix also.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€

adorfer 26. Feb 2020

Zahlreiche Menschen haben in der Vergangenheit beim Smithonian die Erfahrung gemacht...


Folgen Sie uns
       


Turrican II (1991) - Golem retro_

Manfred Trenz und Chris Huelsbeck waren 1991 für uns Popstars und Turrican 2 auf C64 und Amiga ihr Greatest-Hits-Album.

Turrican II (1991) - Golem retro_ Video aufrufen
Summit Lite im Test: Auch Montblancs günstige Smartwatch ist zu teuer
Summit Lite im Test
Auch Montblancs "günstige" Smartwatch ist zu teuer

Montblancs Summit Lite ist eine Smartwatch für Fitnessbegeisterte, die nach echter Uhr aussieht. Den Preis halten wir trotz hervorragender Verarbeitung für zu hoch.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Soziales Netzwerk Bei Facebook entsteht eine Smartwatch im Geheimen
  2. Wearable Amazfit bringt kompakte Smartwatch für 100 Euro
  3. T-Touch Connect Solar Tissots Smartwatch ab 935 Euro in Deutschland verfügbar

AOC Agon AG493UCX im Test: Breit und breit macht ultrabreit
AOC Agon AG493UCX im Test
Breit und breit macht ultrabreit

Der AOC Agon AG493UCX deckt die Fläche zweier 16:9-Monitore in einem Gerät ab. Dafür braucht es allerdings auch ähnlich viel Platz.
Ein Test von Mike Wobker

  1. Agon AG493UCX AOC verkauft 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit USB-C und 120 Hz

Razer Huntsman V2 Analog im Test: Die Gamepad-Tastatur
Razer Huntsman V2 Analog im Test
Die Gamepad-Tastatur

Spielen mit Gamepad oder Keyboard - warum eigentlich nicht mit beidem? Mit Razers neuer Tastatur legen wir Analogsticks auf WSAD.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HyperX x Ducky One 2 Mini im Test Kompakt, leuchtstark, limitiert
  2. Keyboardio Atreus im Test Die Tastatur für platzbewusste Ergonomiker
  3. Nemeio Tastatur mit E-Paper-Tasten ist finanziert

    •  /