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Microsofts neue Blade-Server sollen gemeinsam mit der Community erstellt werden.
Microsofts neue Blade-Server sollen gemeinsam mit der Community erstellt werden. (Bild: Microsoft)

Open Compute: Microsoft will Cloud-Hardware mit der Community erstellen

Microsofts neue Blade-Server sollen gemeinsam mit der Community erstellt werden.
Microsofts neue Blade-Server sollen gemeinsam mit der Community erstellt werden. (Bild: Microsoft)

Statt nur fertige Hardware-Designs im Open Compute Project offenzulegen, will Microsoft seine Cloud-Hardware künftig kollaborativ mit anderen erstellen. Die Grundlage dafür steht frei auf Github bereit.

Im Open Compute Project (OCP) legen große Hersteller viele Teile ihrer Server-Hardware offen. Dieser Prozess sei aber keineswegs so agil und iterativ wie bei Open-Source-Software, schreibt Microsoft in seinem Blog zur Azure-Cloud. Denn die veröffentlichten Hardware-Designs sind meist komplett funktionierende und bereits genutzte Geräte. Mit Hilfe der Community will Microsoft diesen Prozess aber aufbrechen und deutlich eher mit der Kollaboration beginnen als bisher.

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  • Das neue Rack ... (Bild: Microsoft)
  • ... und der Blade-Server des Project Olympus (Bild: Microsoft)
Das neue Rack ... (Bild: Microsoft)

Immerhin verzögere die Offenlegung fertiger Designs das Erstellen davon abgeleiteter Hardware. Zudem werde dadurch das Engagement der Community sowie deren Umsetzung der Designs verzögert und die Fertigstellung verlangsamt. Eine konsequente Umsetzung der Entwicklungsprinzipien von Open-Source-Software für das Erstellen der offenen Hardware soll die aufgezählten Probleme aber künftig lösen.

Gemeinschaftsprojekt Serverrack

Mit dem sogenannten Project Olympus hat Microsoft in Zusammenarbeit mit dem OCP deshalb ein Hardware-Design für Server veröffentlicht, das nur zu etwa 50 Prozent fertig sei. Interessierte könnten so das Design forken, verändern, und damit auf ihre Bedürfnisse abstimmen. Letztlich soll damit die Zeit zum fertigen Produkt verringert werden können, was wiederum niedrigere Gesamtkosten für den Einsatz der Serverhardware bedeute.

Zum Project Olympus gehört unter anderem ein neues Motherboard, eine Einheit zur Stromversorgung mit integrierten Batterien, Servergehäuse der Höhen 1U oder 2U, eine Erweiterungsmöglichkeit zum Speichern von Daten mit hoher Speicherdichte oder auch eine neue Einheit zur Stromversorgung der einzelnen in einem Rack verbauten Module.


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Moe479 01. Nov 2016

was _genau_ soll durch dieses 'neue' design vereinfacht, verbessert bzw. kostengünstiger...



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