Open Compute: Google baut offene Server mit Power9-Architektur

Zusammen mit dem Hoster und Cloud-Spezialisten Rackspace will Google offene Server designen, die Chips der Power9-Architektur von IBM nutzen sollen. Damit setzt Google wohl auf GPUs von Nvidia als Beschleuniger.

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Zurzeit findet der Open Power Summit statt
Zurzeit findet der Open Power Summit statt (Bild: Open Power Foundation)

Google überdenkt den Aufbau seiner Rechenzentren, wie das Unternehmen in seinem Cloud-Platform-Blog schreibt. Gemeinsam mit dem Hoster und Openstack-Gründer Rackspace sollen Server-Designs erstellt werden, die Power9-Prozessoren von IBM nutzen und dem Open-Compute-Projekt (OCP) frei zur Verfügung gestellt werden sollen.

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Erst vor knapp einem Monat hat sich Google dem OCP geöffnet und will künftig aktiv an dem Projekt mitarbeiten. Dafür will das Unternehmen zusammen mit Facebook energieeffiziente Rack-Spezifikationen erstellen, die mit einer Stromversorgung von 48 Volt arbeiten. Die nun ankündigten Server mit Power9-CPUs sollen in diesen Racks untergebracht werden können.

Power-Architektur deutet auf Nvidia-GPUs

Google ist eines der Gründungsmitglieder der Open-Power-Foundation, die im Jahr 2014 gestartet worden ist. Mit der Gründung dieser Organisation hat IBM die Power-Architektur für andere geöffnet. Die Arbeiten am Befehlssatz, der Firmware sowie weiterer Hardware-Details geschehen seitdem offen und in Zusammenarbeit der Projektmitglieder.

Als Teil dieser Kooperation ist das Kommunikationsprotokoll Nvlink von Nvidia in die Power-Architektur aufgenommen worden. Nvlink spezifiziert eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen CPU und GPU oder auch zwischen GPUs und ist dabei deutlich schneller als PCI Express 3.0. Es ist wahrscheinlich, dass Google diese Verbindung nutzen wird, um Grafikkarten von Nvidia als Beschleuniger für Aufgaben mit hohem Rechenaufwand einzusetzen, etwa für Deep Learning. Einen ähnlichen Plan setzt das US-Energieministerium um.

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Die Power-Architektur wird von Google in sämtlichen seiner Entwicklerwerkzeuge unterstützt und sei einsatzbereit. Zur Verwendung der Architektur soll lediglich das Setzen eines Flags ausreichen. Google selbst profitiere darüber hinaus von der Heterogenität verschiedener Systeme in seinen Rechenzentren für eine optimale Leistung.

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