Abo
  • Services:

Open Badges 1.0: Zeig, was du kannst!

Mozilla will mit Open Badges ein offenes System von Lernabzeichen etablieren, mit dem jeder zeigen kann, was er gelernt hat. Ausstellen darf die Lernabzeichen praktisch jeder.

Artikel veröffentlicht am ,
Open Badges 1.0 veröffentlicht
Open Badges 1.0 veröffentlicht (Bild: Mozilla)

Einer Gesellschaft, die lebenslanges Lernen und Fähigkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen erfordert, werden starre Zertifikate und akademische Grade nicht mehr gerecht. Es bedarf eines sehr viel feingliedrigeren Systems, um auszudrücken, welche Fähigkeiten eine Person besitzt: ein Ingenieur, der besonders gut schreiben kann, oder ein Künstler, der sich mit Projektmanagement auskennt beispielsweise. Auf dieser Erkenntnis aufbauend hat Mozilla zusammen mit der MacArthur Foundation in den letzten zwei Jahren ein System von Lernabzeichen entwickelt, das jetzt als Open Badges 1.0 offiziell vorgestellt wurde.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Mit diesen Lernabzeichen soll jeder an zentraler Stelle zeigen können, was er gelernt hat und kann - unabhängig davon, wo er die Lernabzeichen erworben hat. Ausstellen kann sie praktisch jede Organisation oder Einzelperson. Zum Start nutzen bereits rund 600 Organisationen Open Badges, darunter Mozilla selbst, aber auch die Universität Illinois für ihre Onlinekurse und das New York City Department of Education. Wer Lernabzeichen ausstellen will, muss lediglich gewisse technische Anforderungen erfüllen.

Es geht also weniger um Titel als um Inhalte. Es soll jeweils erläutert werden, was für die einzelnen Lernabzeichen gelernt werden musste. Arbeitgeber sollen sich so recht einfach ein Bild vom jeweiligen Bewerber machen können.

Alle Open Badges basieren auf einem gemeinsamen Standard und können aufeinander aufbauen, ganz gleich, ob sie von derselben Organisation oder verschiedenen ausgegeben werden. Zudem können die Lernabzeichen mit dem Open Badges Backpack sammeln und an beliebiger Stelle im Netz zeigen. Die für Open Badges genutzte Software ist Open Source. Details zu Open Badges 1.0 finden sich unter openbadges.org.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 119,90€

BUGHUNTER 15. Mär 2013

Geil! "Kann Cisco Router hacken" von der Fleischerei Wagner Köln dürfte aber auch nicht...


Folgen Sie uns
       


Commodore CDTV (1991) - Golem retro_

Das CDTV wurde in den frühen 1990er Jahren von Commodore als High-End-Multimediasystem auf den Markt gebracht. Wir beleuchten die Hintergründe seines Scheiterns und spielen Exklusivtitel.

Commodore CDTV (1991) - Golem retro_ Video aufrufen
Softwareentwicklung: Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
Softwareentwicklung
Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

Kennen Sie Iterationen? Es klingt wie Irritationen - und genau die löst das Wort bei vielen Menschen aus, die über agiles Arbeiten lesen. Golem.de erklärt die Fachsprache und zeigt Agilität an einem konkreten Praxisbeispiel für eine agile Softwareentwicklung.
Von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Eden ISS: Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner
Eden ISS
Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Eden ISS DLR will Gewächshaus-Container am Südpol aus Bremen steuern
  2. Eu-Cropis DLR züchtet Tomaten im Weltall
  3. NGT Cargo Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

    •  /