Open Access: M-net und Deutsche Glasfaser wollen FTTH-Zugänge bauen

Erstmals arbeiten die beiden erfahrenen Netzbetreiber M-net und Deutsche Glasfaser zusammen.

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Bis ans Haus wird mit einer Erdrakete verlegt.
Bis ans Haus wird mit einer Erdrakete verlegt. (Bild: M-net)

M-net und Deutsche Glasfaser bauen zusammen FTTH (Fiber To The Home) in Bayerisch-Schwaben und im Münchner Umland aus. Wie der Netzbetreiber M-net am 15. Januar 2021 bekannt gab, sollen die rund 60.000 Haushalte ohne staatliche Förderung erreicht werden.

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Bei der neuen Kooperation wird mit Open Access gearbeitet: Die Leitungen werden durch Deutsche Glasfaser verlegt, dann betreiben beide das Netz über ihre eigene, in gemeinsamen Betriebsräumen installierte aktive AON-Technik (Active Optical Netzwork) mit Verteilerkästen am Straßenrand. Die letzte Meile bis zum Haus wird mit einer Erdrakete gegraben. Eine Erweiterung der Kooperation auf zusätzliche Gebiete sei möglich, betonen die Partner.

"Wir führen gemeinsam die Vorvermarktung durch. Wir freuen uns sehr, das Projekt kurzfristig zu starten", sagte Stephan Zimmermann, Geschäftsführer Wholesale & Bau Deutsche Glasfaser. Nelson Killius, Sprecher der Geschäftsführung von M-net, erklärte, die Kooperation ermögliche es, diese "Infrastruktur auf wirtschaftlich tragfähiger Basis auch in Regionen jenseits der großen Ballungszentren auszurollen".

Erfahrung beim Verlegen der Glasfaserleitungen in den Boden habe sein Unternehmen nicht, sagte Killius der Süddeutschen Zeitung. In München erledigen dies die Stadtwerke oder andere Partner. M-net errichtet die aktive Infrastruktur.

Rund 100 Millionen Euro von Deutsche Glasfaser

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Voraussetzung für den Ausbau ist eine Quote von 40 Prozent von Vertragsabschlüssen der Anwohner innerhalb einer zeitlich begrenzten Vorvermarktungsphase, der sogenannten Nachfragebündelung, die im Frühjahr 2021 beginnt.

Laut Informationen der Süddeutschen Zeitung wird Deutsche Glasfaser rund 100 Millionen Euro investieren - ihr bis dato größtes Engagement in Bayern. Die weitere Technik kostet zusätzlich 10 Millionen Euro pro Anbieter.

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senf.dazu 24. Jan 2021

Ab 30 cm Tiefe Kalkstein - unter Straßen, Parkseitenstreifen, Bürgersteigen und...

Faksimile 24. Jan 2021

Aber da kann der Landkreis ja Förderung beantragen und dann ausschreiben. Ist hier...

Faksimile 17. Jan 2021

Kann jeder dort: https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/bayern/ nachschauen.

ikhaya 15. Jan 2021

Das is doch etwas unspezifisch. In vielen Gegenden Bayerns und Auch in hessen wird mit...



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