Zafira-e hat eine Anhängerzuglast von 1.000 kg

Ohne die Sitze verfügt die mittlere Fahrzeuggröße über ein Ladevolumen von 4,2 Kubikmetern. Bei der Langversion sind es 4,9 Kubikmeter. Bei einem Leergewicht von bis zu 2.258 kg (je nach Zahl der Sitzplätze und Batteriegröße) variiert die maximale Zuladung zwischen 981 und 846 kg. Die gebremste Anhängelast von 1.000 kg bei 12 Prozent Steigung ist deutlich niedriger als bei den Verbrennern, die bis zu 1.900 kg aufweisen. Auch ist die maximale Stützlast von 60 kg für einen Van eher wenig. Bei den Verbrennern liegt dieser Wert bei 84 kg. Die Ladekantenhöhe liegt unabhängig vom Antrieb bei etwa 58,5 Zentimetern, allerdings ist bei den Elektroversionen die Bodenfreiheit geringer.

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Mit der Motorleistung von 100 kW (136 PS) ist der Zafira-e Life nicht gerade übermotorisiert. Zum Vergleich: Der EQV von Mercedes hat einen 150-kW-Motor. Zudem kann der EQV bis zu 160 km/h schnell fahren, während der Zafira schon bei 130 km/h abgeregelt wird. Der Akku des EQV ist mit 90 kWh ebenfalls noch deutlich größer.

Wippschalter für die Fahrstufen

Was beim Zafira-e gewöhnungsbedürftig ist: Der Fahrstufenschalter befindet sich in der Mittelkonsole, gleich neben dem Schalter für die drei Fahrmodi Eco, Normal und Power. Gerade zu Beginn des Tests verleitete das dazu, anstelle des Fahrmodus die Fahrstufe ändern zu wollen. Darüber hinaus gibt es links neben dem Wippschalter für die Fahrstufen noch zwei Tasten, über die sich der Parkmodus und der Rekuperationsmodus aktivieren lassen. Den Fahrmodus Eco mussten wir recht häufig einschalten, um während der Fahrt den Strom für die Heizung zu sparen.

Im Eco-Modus wird zudem die Motorleistung reduziert. Der Bedienungsanleitung zufolge bietet der Power-Modus die gleichen Leistungseigenschaften wie der Normal-Modus, "jedoch für ein voll beladenes Fahrzeug".

Nicht besonders spurtstark

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Anders als man es bei kleineren Elektroautos gewöhnt ist, drückt einen der Zafira-e beim Beschleunigen nicht gerade tief in den Sitz hinein. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigt der Van 13,3 Sekunden. So lange dauert es auch, um von 80 auf 120 km/h zu beschleunigen. Dennoch kann es sinnvoll sein, in der Stadt den Geschwindigkeitsbegrenzer zu aktivieren.

  • Der Opel Zafira-e Life ist ein geräumiger und komfortabler Van für Familien und Fahrdienste. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben komfortablen Sitzen bietet der Zafira-e dem Fahrer zahlreiche Assistenzsysteme.  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben klassischen Rundinstrumenten für Geschwindigkeit und Leistung gibt es im Armaturenbrett noch Anzeigen für den Komfortverbrauch (l.) und den Ladezustand. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mulitmedia-Navi ist mit dem 7-Zoll-Display nicht besonders groß. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fahrstufenschalter in der Mittelkonsole ist etwas gewöhnungsbedürftig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Fond gibt es ausreichend Platz für bis zu 6 Personen und je nach Ausstattung ein Panorama-Glasdach. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Praktisch ist der Drehschalter für den Geschwindigkeitsregler und -begrenzer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückfahrkamera ist hilfreich beim Ein- und Ausparken des Kleinbusses. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sitze für Fahrer und Beifahrer verfügen über eine Heizung und eine Massagefunktion. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sitze lassen sich leicht umklappen ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... oder auch komplett herausnehmen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Per Gleichstrom lädt der Zafira-e mit bis zu 100 Kilowatt.
  • Der Durchschnittsverbrauch ist im Winter trotz sparsamer Fahrweise immer noch recht hoch. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Wenig hilfreich sind die Verbrauchsstatistiken im Display. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Eine Vollladung mit 11 kW Wechselstrom dauert etwa 7 Stunden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Per Adapter ist auch das Laden an einer Haushaltssteckdose möglich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dann dauert der Vorgang jedoch sehr lange. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Manche Betreiber wie Eon verlangen noch eine pauschale Ladegebühr, hier als "Startgebühr" in Höhe von 18,40 Euro. (Screenshot: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Warnhinweise, die man nicht so gerne sieht. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Fehler verschwand nach einiger Zeit wieder von selbst. Wir konnten die Fahrt ohne Probleme fortsetzen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Praktisch ist der Drehschalter für den Geschwindigkeitsregler und -begrenzer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Hierzu gibt es ein Drehrädchen im Bedienungselement für die Fahrassistenz an der Lenksäule. Damit lässt sich zwischen Begrenzer und Geschwindigkeitsregler umschalten. Das lässt sich deutlich einfacher nutzen als der berührungsempfindliche Hebel beim neuen VW ID.3.

Elektromobilität: Theorie und Praxis zur Ladeinfrastruktur (de-Fachwissen)

Opel hat auch versucht, spezielle Elektroauto-Funktionen in das berührungsempfindliche Multimedia-Navi zu integrieren. Dazu zählt beispielsweise eine Verbrauchsstatistik. Diese ist allerdings stark verbesserungsbedürftig. Das fängt schon damit an, dass die Y-Achse im Säulendiagramm nur bis 30 kWh/100km reicht. Da der Zafira-e aber deutlich mehr verbrauchen kann, können die Werte dann grafisch nicht mehr dargestellt werden.

Das trifft auch beim Start des Autos zu, wenn die vorangegangene Fahrt schon einige Stunden her ist. Dann wird ein Verbrauch von 50 kWh/100 km angezeigt und sämtliche sechs Säulen reichen bis zur Obergrenze. Was damit dargestellt werden soll, ist nicht ganz nachvollziehbar.

Als nicht besonders verlässlich hat sich auch die Anzeige der Reichweite erwiesen.

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 Ölkonzerne bauen Schnellladenetz aufDisziplinierende Komfortverbrauchsanzeige 
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bigm 10. Jan 2021

das "neue" Modell K9 ? und viele Probleme erkennt man erst wenn man vorher Premium...

M.P. 09. Jan 2021

Naja, da sollte INNEN schon genug Platz für 2 Personen + Fahrräder sein ... Trotzdem...

crustenscharbap 09. Jan 2021

Ja leider ist es so. Da hat man einfach in der Softwareentwicklung gespart. Dann soll die...

AIM-9 Sidewinder 09. Jan 2021

Unausgereifte Technik. In zehn Jahren hat die Kiste dann durchschnittlich 600 KM...



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