Bewährter Elektroantrieb mit 100 kW Ladeleistung

Damit lässt sich beispielsweise der Ladezustand überwachen und ein Fahrtenbuch führen. Allerdings war es nicht immer möglich, den Ladezustand tatsächlich abzurufen, obwohl das Fahrzeug aufgrund des Standortes eigentlich eine Internetverbindung mit dem Backend gehabt haben sollte. Über die App lässt sich zudem das Fahrzeug vorklimatisieren.

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Der bekannte Elektroantrieb und Akku bieten keine Überraschungen. Akzeptabel ist die Ladeleistung von bis zu 100 kW an einer Gleichstromsäule. Diese wird nur bei fast leerem Akku erreicht. Die Ladekurve knickt bei einem Ladezustand von 80 Prozent stark ab. Während bei 77 Prozent Akkukapazität noch gut 55 kW abgerufen wurden, waren es bei 80 Prozent nur noch 28 kW. Das entspricht den Ergebnissen anderer Tests. Mit 11 kW Wechselstrom ist der Akku entsprechend in wenigen Stunden voll.

Die maximale Leistung von 100 kW und das maximale Drehmoment von 260 Newtonmetern (Nm) stehen nur im Sportmodus dauerhaft zur Verfügung. Dann kommt der Mokka-e von null auf 100 km/h in 9 Sekunden. Jeweils 20 kW und 40 Nm weniger sind es in den Modi Normal und Eco. Zudem wird im Eco-Modus die Heizung ausgeschaltet. Das war bei unserer Testfahrt im Sommer kein Problem.

  • Das Kompakt -SUV Mokka-e ist das erste Modell mit dem neuen Opel Vizor, an der Frontpartie, der wohl an einen Visierschlitz erinnern soll. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit einer Länge von 4,15 m ist der Mokka-e 9 cm länger als der Kleinwagen Corsa-e. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das sogenannte Pure Panel verbindet zwei digitale Anzeigen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fahrerdisplay kann bis zu 12 Zoll groß sein. Die Basisvariante ist 7 Zoll groß. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Zentraldisplay für das Infotainment ist maximal 10 Zoll groß. Die Basisversion hat eine Bilddiagonale von 7 Zoll. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Mokka-e verfügt über drei Fahrmodi und eine zusätzliche Rekuperationsstufe. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Kofferraum ist mit 310 l nicht besonders groß. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit umgeklappten Sitzen erhöht sich das Volumen auf 1.060 l. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viel Platz für Gepäck bleibt nicht, da der Universallader schon recht groß ist. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Unter der Fronthaube befindet sich kein zusätzlicher Stauraum. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit bis zu 11 kW lässt sich der Mokka-e an Wechselstrom aufladen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Universallader (Aufpreis 730 Euro) für Wechselstrom lässt sich an verschiedenen Steckdosen laden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ladegeschwindigkeit und Dauer wird im Display angezeigt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ladeleistung bricht bei einem Ladezustand von etwa 80 Prozent stark ein. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Verbrauch ist im Sommer auch auf Autobahnfahrten akzeptabel. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Bei einem Durchschnittsverbrauch von 17,6 kWh/100 km auf längeren Strecken ergibt sich eine Reichweite von rund 260 km. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Navigationsgerät von Tomtom kennt viele Ladestationen und kann diese permanent online aktualisieren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leider zeigt die Routenplanung nicht die erforderlichen Ladestopps an. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das ist mit Apps wie A Better Route Planner (ABRP) möglich, die per Android Auto integriert werden können. (Screenshot: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Damit lassen sich die erforderlichen Ladestopps berechnen und anzeigen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Darstellung lässt aber noch zu wünschen übrig, da sie sich nicht vergrößern oder verkleinern lässt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der App My Opel lässt sich aus der Ferne auf den Mokka-e zugreifen. (Screenshot: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • So lässt sich der aktuelle Ladestand abrufen, was aber im Test nicht immer zuverlässig funktioniert hat. (Screenshot: Friedhelm Greis/Golem.de)
Die Ladeleistung bricht bei einem Ladezustand von etwa 80 Prozent stark ein. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)

Eine dynamische Fahrweise ist im Sport-Modus durchaus möglich. Die 100 kW bei einem maximalen Drehmoment von 260 Nm reichen aus, um die 1,6 Tonnen auch auf kurvigen Bergfahrten gut zu beschleunigen. Das schlägt sich allerdings schnell im Verbrauch nieder. Der Fahrkomfort beim Mokka-e hat uns im Vergleich zum Corsa-e schon auf einer ersten Probefahrt im Frühjahr besser gefallen.

Fazit

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS)
    29. November-1. Dezember 2021, Online
  2. Terraform mit AWS
    14.-15. Dezember 2021, online
  3. OpenShift Installation & Administration
    31. Januar-2. Februar 2022, online
Weitere IT-Trainings

Insgesamt zeigte der Test: Der Mokka-e ist eine sportlichere und bulligere Variante des Corsa-e, die technisch kaum Vorteile hat. Bei einer Gesamtlänge von 4,15 m machen sich die zusätzlichen 9 cm Länge, 3 cm Breite und 10 cm Höhe kaum bemerkbar. Die Basisversion Edition ist wenig empfehlenswert. Ein 11-kW-Lader, das Multimedia-Navi mit Rückfahrkamera und der Abstandsregeltempomat sollten mindestens an Bord sein. Die Anschaffung des größeren 10-Zoll-Displays für 1.435 Euro in den Varianten Elegance oder GS Line ist aber nicht zwingend. Allerdings kostet die 7-Zoll-Version des Multimedia-Navis ebenfalls 700 Euro, bei der Basisversion sogar 1.000 Euro.

Ein technisch gutes Einstiegsmodell kostet daher etwas mehr als 37.000 Euro, nach Abzug der Kaufprämie in Höhe von 9.570 Euro blieben noch rund 27.700 Euro übrig. Immerhin ist der Mokka-e derzeit in vollem Umfang bestell- und lieferbar. Die anfänglichen Lieferprobleme sind damit beseitigt. "Wer jetzt bestellt, wird die Auslieferung auch noch in diesem Jahr erhalten", sagte ein Opel-Sprecher auf Anfrage von Golem.de.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Als Stadtauto oder für Pendler auf dem Land reicht der Mokka-e mit einem solchen Hard- und Software-Paket völlig aus. Bei längeren Fahrten hilft derzeit nur gute Planung und die Smartphone-Navigation als Backup. Sonst treibt die Reichweitenangst den Blutdruck schneller in die Höhe als ein dreifacher Espresso.

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 ABRP über Android Auto noch nicht praxistauglich
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sampleman 17. Aug 2021 / Themenstart

Setz dich mal rein. Ich habe seit dem Mercedes W140 in keinem Auto besser gesessen...

RienSte 16. Aug 2021 / Themenstart

Ich hab auf das: geantwortet, nicht auf den Eingangspost.

mj 09. Aug 2021 / Themenstart

du tust so als ob 10tkm ein normales serviceintervall wäre, ist es eben nicht. ständig...

fg (Golem.de) 09. Aug 2021 / Themenstart

Hallo! Rein rechnerisch lag der Stromverbrauch auf der 600 km langen Strecke bei 108 kWh...

xSureface 06. Aug 2021 / Themenstart

Naja, auf bekannten Strecken ist das ganze kein Problem. Aber wenn du mal unbekannte...

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