ABRP über Android Auto noch nicht praxistauglich

Diese Möglichkeit gibt es seit mehreren Monaten. Im Google Play Store muss man sich dafür lediglich als Beta-Tester anmelden. Die Einbindung des Smartphones in Android Auto funktioniert mit Android 10 ziemlich gut. Damit lassen sich Standard-Apps wie Google Maps, Spotify, Signal, Whatsapp oder Teams einbinden.

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Bei ABRP haben wir jedoch mehrere Nachteile festgestellt. Zum einen verfügt die App nicht über dieselben Verkehrsinformationen wie Google Maps oder Tomtom. Das hätte in der Praxis zu längeren Fahrtzeiten geführt. Zum anderen lässt die Darstellung der Route zu wünschen übrig. Das Ein- oder Auszoomen auf dem Touchdisplay ist nicht möglich.

Was aber noch nerviger ist: Beim Wechsel zwischen Auto-Navi und Android Auto bleibt ABRP bei der Routenführung stehen. Beim erneuten Aufruf wird die Route neu berechnet, aber mit dem früheren Akkustand. Somit würden die neu berechneten Ladestationen nicht mehr erreicht. Nach jedem Bildschirmwechsel den Akkustand neu anzupassen, ist aber sehr umständlich.

Verkehrszeichenerkennung verbessert

Auch Google Maps lässt sich mit Android Auto nur eingeschränkt bedienen. Die Zieleingabe über die Tastatur ist gesperrt, die Sprachsteuerung funktionierte in unserem Fall nicht. Da bleibt im Grunde nichts anderes übrig, als das Smartphone per Handyhalter zu nutzen und parallel im Blick zu behalten.

  • Das Kompakt -SUV Mokka-e ist das erste Modell mit dem neuen Opel Vizor, an der Frontpartie, der wohl an einen Visierschlitz erinnern soll. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit einer Länge von 4,15 m ist der Mokka-e 9 cm länger als der Kleinwagen Corsa-e. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das sogenannte Pure Panel verbindet zwei digitale Anzeigen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fahrerdisplay kann bis zu 12 Zoll groß sein. Die Basisvariante ist 7 Zoll groß. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Zentraldisplay für das Infotainment ist maximal 10 Zoll groß. Die Basisversion hat eine Bilddiagonale von 7 Zoll. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Mokka-e verfügt über drei Fahrmodi und eine zusätzliche Rekuperationsstufe. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Kofferraum ist mit 310 l nicht besonders groß. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit umgeklappten Sitzen erhöht sich das Volumen auf 1.060 l. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viel Platz für Gepäck bleibt nicht, da der Universallader schon recht groß ist. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Unter der Fronthaube befindet sich kein zusätzlicher Stauraum. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit bis zu 11 kW lässt sich der Mokka-e an Wechselstrom aufladen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Universallader (Aufpreis 730 Euro) für Wechselstrom lässt sich an verschiedenen Steckdosen laden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ladegeschwindigkeit und Dauer wird im Display angezeigt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ladeleistung bricht bei einem Ladezustand von etwa 80 Prozent stark ein. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Verbrauch ist im Sommer auch auf Autobahnfahrten akzeptabel. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Bei einem Durchschnittsverbrauch von 17,6 kWh/100 km auf längeren Strecken ergibt sich eine Reichweite von rund 260 km. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Navigationsgerät von Tomtom kennt viele Ladestationen und kann diese permanent online aktualisieren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leider zeigt die Routenplanung nicht die erforderlichen Ladestopps an. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das ist mit Apps wie A Better Route Planner (ABRP) möglich, die per Android Auto integriert werden können. (Screenshot: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Damit lassen sich die erforderlichen Ladestopps berechnen und anzeigen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Darstellung lässt aber noch zu wünschen übrig, da sie sich nicht vergrößern oder verkleinern lässt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der App My Opel lässt sich aus der Ferne auf den Mokka-e zugreifen. (Screenshot: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • So lässt sich der aktuelle Ladestand abrufen, was aber im Test nicht immer zuverlässig funktioniert hat. (Screenshot: Friedhelm Greis/Golem.de)
Das ist mit Apps wie A Better Route Planner (ABRP) möglich, die per Android Auto integriert werden können. (Screenshot: Friedhelm Greis/Golem.de)
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Nachgebessert hat Opel bei der Verkehrszeichenerkennung und dem erweiterten Spurhalteassistenten, der selbstständig lenkt. Der Mokka-e erkennt Tempolimits recht zuverlässig und längst nicht so erratisch wie auf einer Testfahrt mit dem Corsa-e. Auf der Autobahn hält das Fahrzeug zuverlässig Spur, Geschwindigkeit und Abstand, Stop-and-go-Fahren im Stau ist ebenfalls kein Problem.

Nervige Freihanderkennung

Sehr nervig ist hingegen die sogenannte Freihanderkennung beim Lenkassistenten. Diese funktioniert nicht kapazitiv, sondern überwacht das Drehmoment am Lenkrad. Bei längeren Strecken mit wenig Kurven gibt es daher regelmäßig Warnungen, obwohl eine oder beide Hände am Lenkrad liegen. Dann ist eine mehr oder weniger starke Lenkbewegung erforderlich, um den Warnton zu deaktivieren. Auf die Dauer stört der erweiterte Spurhalteassistent daher mehr als er nützt.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Verzichtbar ist zudem der automatische Parkassistent im Zusatzpaket Park & Go Premium. Da Fahrer selbst bremsen und die Fahrtrichtung ändern müssen, können sie auch gleich die Lenkung übernehmen. Diese automatische Lenkung fällt ohnehin ziemlich hektisch aus und fährt nicht besonders präzise in die Parklücken. Sinnvoll und gut umgesetzt ist hingegen die 180-Grad-Panorama-Rückfahrkamera, die bei den drei teureren Ausstattungsvarianten serienmäßig enthalten ist.

Halbwegs brauchbar ist die Einbindung des Fahrzeugs in die App My Opel.

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 Schrecksekunde an der AutobahnauffahrtBewährter Elektroantrieb mit 100 kW Ladeleistung 
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sampleman 17. Aug 2021 / Themenstart

Setz dich mal rein. Ich habe seit dem Mercedes W140 in keinem Auto besser gesessen...

RienSte 16. Aug 2021 / Themenstart

Ich hab auf das: geantwortet, nicht auf den Eingangspost.

mj 09. Aug 2021 / Themenstart

du tust so als ob 10tkm ein normales serviceintervall wäre, ist es eben nicht. ständig...

fg (Golem.de) 09. Aug 2021 / Themenstart

Hallo! Rein rechnerisch lag der Stromverbrauch auf der 600 km langen Strecke bei 108 kWh...

xSureface 06. Aug 2021 / Themenstart

Naja, auf bekannten Strecken ist das ganze kein Problem. Aber wenn du mal unbekannte...

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