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Den Super-Lidar gibt es noch nicht

Allerdings ist Cepton noch weit davon entfernt, die hohen Forderungen der Autoindustrie zu erfüllen. Ein Evaluierungsbausatz mit zwei Sensoren koste noch 20.000 US-Dollar, sagte Ludwig. Allerdings hält er es für möglich, diese Kosten bei einer Serienfertigung unter 500 US-Dollar zu drücken. Denn die Sensoren ließen sich vollautomatisch fertigen, da keine Bauteile aufwendig justiert werden müssten.

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Eine weitere Anforderung dürfte hingegen kaum zu erfüllen sein: So wäre es der Autoindustrie am liebsten, mit einem einzigen Sensor alle Anwendungen abdecken zu können. Doch laut Ludwig sind extrem kurze und sehr große Reichweiten nicht gut unter einen Hut zu bringen. So gibt es Probleme bei kurzen Distanzen im Zentimeterbereich, da die Laufzeit des Laserstrahls im Pikosekundenbereich liegt. Dennoch behauptet Waymo, die Mindestreichweite seiner Lidar-Sensoren läge bei null Zentimetern.

Probleme bei großen Distanzen

Probleme gibt es auch bei größeren Reichweiten, da die Energie der Impulse bei 905-Nanometer-Lasern begrenzt wird, um keine Augenschäden zu verursachen. Zwar sind bei 1.550 Nanometern höhere Leistungen möglich, da diese Wellenlänge nicht so leicht die Augenflüssigkeit durchdringt und damit die dahinterliegende Retina schädigen kann. Doch dieser Effekt hat auf der anderen Seite zur Folge, dass solche Laser bei Regen oder Schnee nicht so gut funktionieren. Zudem muss die zusätzliche Leistung abgeführt werden.

Doch gerade die Leistung könnte für einen Elektroautohersteller wie Tesla ein Problem darstellen. So soll der neue Cepton-Lidar Vista-X eine Leistung von 15 Watt benötigen. Würden davon fünf Sensoren pro Auto eingesetzt, ergäbe das zusammen 75 Watt und würde ein paar Kilometer Reichweite kosten. Energie, die bei passiven Kameras nicht aufgewendet werden muss.

Welche Auffassung zu den erforderlichen Sensorsystemen sich am Ende durchsetzen wird, dürfte sich schon in den kommenden Jahren zeigen. Es bleibt zu hoffen, dass es keine weiteren schweren Unfälle geben muss, um Elon Musk von seiner Überzeugung abzubringen.

 Mikrobewegungen als neues Konzept
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norbertgriese 12. Mai 2019

Die Punkte bei Kameras enthalten keine Entfernungsinformation. Da müssen erst passende...

SJ 10. Mai 2019

Man siehts mal wieder. Das einzige Argument, was gewisse Foristen hier haben, ist ad hominem.

Katharina... 09. Mai 2019

wenn du die Smartphone-Knipser mit rechnest, dann ja. Aber selbst unter 1s reicht aus um...

Eheran 09. Mai 2019

Ja, eine perfekte AI würde es problemlos mit einer einzigen Kamera, vermutlich sogar...

ImBackAlive 09. Mai 2019

Es ist im Gegenteil das Einzige, was Sinn ergibt. Erweiterungen, Anhänge und Anlagen...


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