Ooblets: "Ein Teil der Spiele-Community ist furchtbar toxisch"

Ausgerechnet das winzige Entwicklerstudio des märchenhaft-braven Computerspiels Ooblets ist wegen des Epic Games Store zur Zielscheibe von Hass geworden.

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Artwork von Ooblets
Artwork von Ooblets (Bild: Glumberland)

Epic Games hat schon eine ganze Reihe von PC-Spielen exklusiv in seinem Onlinestore angeboten, fast immer gab es darauf Proteste aus der Community - gerade bei größeren Titeln wie Anno 1800 oder Metro Exodus. Nun hat es das gerade mal aus zwei Personen bestehende Entwicklerstudio Glumberland aus New Hampshire getroffen, das bislang in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt war.

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"Wir haben Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende von Nachrichten über jede denkbare Plattform erhalten", schreibt Designer Ben Wasser in seinem Blog. Die meisten dieser Nachrichten enthielten seinen Angaben zufolge massive Vorwürfe oder Beschimpfungen, weil Glumberland sein Indiegame Ooblets zeitexklusiv im Epic Games Store anbietet.

Ungewöhnlich ist das auch, weil Ooblets eine märchenhaft-brave Mischung aus Pokémon und Animal Crossing ist, die eher für Casualgamer denn für Hardcorespieler gedacht ist. Letztere scheinen sich aber besonders über den Deal zwischen Glumberland und Epic Games zu empören.

Das Spiel sollte ursprünglich über das Entwicklerstudio Double Fine erscheinen, nach dessen Übernahme durch Microsoft hat sich Glumberland entschlossen, das Spiel auf eigene Faust zu vermarkten; es soll noch 2019 fertig werden.

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Nach Angaben von Ben Wasser wurden er und seine Entwicklungspartnerin auch auf persönlicher Ebene beschimpft und verunglimpft. So sei in Foren ein gefälschtes Bild aufgetaucht, das ihm "eine vollständig frei erfundene antisemitische Äußerung" unterstelle - dabei sei er selbst jüdischen Glaubens. "Ein Teil der Spiele-Community ist furchtbar toxisch", schreibt Wasser.

In seinem Blogbeitrag schreibt Wasser noch über eine Reihe weiterer Absurditäten. So sei ihm in Nachrichten immer wieder aggressiv die Frage gestellt worden, ob denn wenigstens die Unterstützer auf Patreon einen Steam-Key (statt eines Keys für den Epic Games Store) bekommen würden - dabei war auf Patreon nie ein Key im Angebot.

Bereits vor einigen Tagen hat sich auch Epic Games selbst in den Fall eingeschaltet. Das Studio - das sich in ansatzweise vergleichbaren Fällen bislang immer zurückgehalten hatte - kündigte auf seiner Webseite an, angesichts der "absichtlichen Erstellung falscher Informationen, einschließlich gefälschter Screenshots, Videos und technischer Analysen" sowie der "Belästigung von Partnern, Förderung hasserfüllten Themen und der Einschüchterung von Gegnern" seinen Geschäftspartnern zur Seite zu stehen.

Man sei für freie Rede im Netz und habe nichts gegen Kritik am Epic Games Store, aber die Vorgänge rund um Ooblets seien "verstörend".

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OderUnd 08. Sep 2019

Ich habe in anderen Threads einen Link zur Stellungnahme gepostet, solltest du dir...

OderUnd 08. Sep 2019

Das war tatsächlich das beste, was er gebracht hat. Was aber viel über sein Fachwissen...

OderUnd 07. Sep 2019

Oder zum Selbstmord aufzufordern. Oder zu "drohen", dass Spiel zu torrenten. Oder...

OderUnd 18. Aug 2019

Ja, dem Hass-Mob und vielen Kommentarschreibern hier (dich eingeschlossen) fehlt nicht...



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