OnPrem: Threema auf dem eigenen Server
Das Schweizer Unternehmen Threema bietet seinen gleichnamigen Messenger Service für Firmen und Behörden nun auch als On-Premise-Dienst auf eigenen Servern an. Grundvoraussetzung für den Threema Onprem genannten Service ist ein physischer oder virtueller Linux-Server mit Docker.
Gedacht sei die Self-Hosting-Lösung für "Organisationen mit außergewöhnlichen Sicherheitsanforderungen" , schreibt Threema(öffnet im neuen Fenster) . Diese hätten die Datenhoheit sowie die Kontrolle über jegliche Aspekte der Kommunikationsanwendung. Der Funktionsumfang gleiche dabei dem von Threema Work. Dabei sei es jedoch nur möglich, mit Nutzern der gleichen Onprem-Instanz zu kommunizieren und nicht mit anderen Nutzern von Threema oder Threema Work, wie der Schweizer Anbieter mitteilte.
Bei Threema Onprem fallen jährliche Kosten für Endnutzer-Lizenzen an, teilen die Schweizer mit. Eine Einrichtungsgebühr sowie eine jährliche Grundpauschale für Server-Lizenz, Software-Updates und technischen Support sei ebenfalls fällig. Konkrete Preisangaben macht Threema nicht.
Threema mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Self-Hosting
Wie üblich setzt Threema auf eine konsequente Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Basis der NaCl-Bibliothek . Das Verfahren und die Software wurde mehrfach auditiert. Die Apps sind seit Ende letzten Jahres Open Source . Diese gibt es für Android und iOS, eine Desktop-Version gibt es hingegen nicht. Auf dem Rechner kann jedoch Threema Web im Browser genutzt werden.
Eine Alternative dazu ist der Team-Messenger Matrix , der ebenfalls Open Source ist und auf die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Signal setzt. Allerdings speichert Matrix die verschlüsselten Nachrichten sowie die Metadaten auf dem Server, was Threema und Signal vermeiden .
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