Onlinewerbung: Plant Facebook einen Adsense-Konkurrenten?
Facebook will nicht nur sein Pseudowahlrecht durch Kommentarfunktion abschaffen, sondern seine Datenschutzerklärung auch dahingehend ändern, dass alles, was Nutzer auf Facebook ausdrücken, genutzt werden kann, um Werbung anzuzeigen, auch auf externen Websites. Das berichtet Forbes(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Facebooks Chief Privacy Officer Erin Egan.
Egan wird bei Forbes mit den Worten zitiert: "Alles, was du auf Facebook tust und sagst, kann genutzt werden, um dir Werbung anzuzeigen. Unsere Richtlinie sagt, dass wir Dienste auf Basis der von dir gesammelten Daten bewerben können."
Zwar habe Facebook noch kein konkretes Produkt anzukündigen, doch die Änderung bereite den Start eines Werbenetzwerks vor, deutet Forbes-Autorin Kashmir Hill die Aussagen. Und angesichts all dessen, was Facebook über seine Nutzer weiß, könnte ein solches Werbenetzwerk effektiver sein als die Konkurrenz, vorausgesetzt, Nutzer sind auf Facebook eingeloggt, während sie im Web surfen.
Facebook könnte ein solches Werbenetzwerk zu zusätzlichen Einnahmen verhelfen.
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