Abo
  • IT-Karriere:

Onlinewerbung: Forscher stoppen monatelange Malvertising-Kampagne

Über eine Malvertising-Kampagne ist in den vergangenen Monaten Schadcode verteilt worden. Die Macher des Stegano-Exploit-Kits versteckten dabei unsichtbare Pixel in Werbeanzeigen und nutzen Exploits in Flash und dem Internet Explorer.

Artikel veröffentlicht am ,
Browser Defence greift den Browser an.
Browser Defence greift den Browser an. (Bild: Eset)

Die Sicherheitsfirma Eset hat eine über mehrere Monate andauernde Malvertising-Kampagne entdeckt. Die bösartigen Werbeanzeigen enthielten Hinweise auf das Programm Browser Defence und das Screenshot-Tool Broxu.

Stellenmarkt
  1. Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung, Stuttgart-Vaihingen, Hauptstraße 163
  2. Dataport, Bremen, Magdeburg, Rostock

Die Malware wird im RGB Alpha-Channel der Werbeanzeigen ausgeliefert und ist damit für das Auge kaum zu erkennen. Damit der Exploit gelingt, müssen Nutzer eine verwundbare Version von Flash installiert haben. Außerdem wird die Sicherheitslücke CVE-2016-0162 im Internet Explorer ausgenutzt. Nutzer anderer Browser scheinen von der Kampagne nicht betroffen zu sein. Eine angepasste Version des Besucherzählers Countly wird genutzt, um den im Bild versteckten Schadcode auszuführen.

Stegano-Exploit-Kit installiert Malware

Über die vorhandenen Schwachstellen wird dann das Stegano-Exploit-Kit geladen, allerdings nur, wenn keine virtuelle Maschine, kein Packet-Capturing, Sandboxing oder eine andere Technik zur Abwehr von Infektionen erkannt wird. Das Exploit-Kit wiederum installiert dann die eigentliche Malware. Nach Angaben von Eset wurde die Malware auch von "großen Nachrichtenseiten" verteilt. Details nennt das Unternehmen aber keine.

Nach Angaben von Malwarebytes sind die Schwerpunkte der Angriffe in Großbritannien, Kanada, Australien, Spanien und der Schweiz. Die USA seien explizit ausgenommen von den Angriffen.

Stegano infizierte die Nutzer nach derzeitigem Stand mit den Malware-Familien Ursnif und Ramnit. Ursnif versucht vor allem, Zugangsdaten vom Rechner der Nutzer abzugreifen und Dateien zu kopieren. Ramnit kann genutzt werden, um Screenshots aufzunehmen, Daten zu extrahieren und Dateien auszuführen.

Stegano soll bereits seit 2014 aktiv sein, hat bislang aber wenig öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. Die aktuelle Malware-Kampagne soll etwa seit Oktober 2016 laufen. Eset macht leider keine Angaben zu den Werbenetzwerken, die die Malware verteilt haben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 22,99€
  2. 69,99€ (Release am 21. Februar 2020, mit Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 15,99€
  4. 0,49€

My1 07. Dez 2016

Das malware falsch geschrieben wurde is klar, die schwarze alice erklärte sich mir halt nicht

Endwickler 07. Dez 2016

Unsichtbare Pixel muss man nicht verstecken.


Folgen Sie uns
       


Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019)

Der transparente OLED-Fernseher von Panasonic rückt immer näher. Auf der Ifa 2019 steht ein Prototyp, der schon jetzt Einrichtungsideen in den Kopf ruft.

Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

iPhone 11 im Test: Zwei Kameras beim iPhone reichen
iPhone 11 im Test
Zwei Kameras beim iPhone reichen

Das iPhone Xr war der heimliche Verkaufsschlager der letzten iPhone-Generation, mit dem iPhone 11 bekommt das Gerät nun einen Nachfolger. Im Test zeigt sich, dass Käufer auf die Kamerafunktionen der Pro-Modelle nicht verzichten müssen, uns stört auch das fehlende dritte Objektiv nicht - im Gegensatz zum Display.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tim Cook Apple-CEO verteidigt die Sperrung der Hongkong-Protestapp
  2. China Apple entfernt Hongkonger Protest-App aus App Store
  3. Smartphone Apple bietet kostenlose Reparatur für iPhone 6S an

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

    •  /