Onlinespeicher: Google löscht künftig Daten von bestimmten Drive-Konten

Wer zwei Jahre lang keine Daten bei bestimmten Google-Diensten speichert, riskiert ab 2021 Datenverlust. Das betrifft auch Nutzer, die das Speicherlimit überschritten haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Google nimmt Änderungen an den Speicheroptionen vor.
Google nimmt Änderungen an den Speicheroptionen vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat neben seinen Änderungen bei Google Fotos weitere neue Richtlinien in Bezug auf seinen Onlinespeicher bekanntgegeben. Ab 1. Juni 2021 behält sich das Unternehmen vor, unter bestimmten Voraussetzungen bei Drive gespeicherte Daten zu löschen.

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Dies betrifft gespeicherte Daten der Google-Dienste Gmail, Drive (also Docs, Sheets, Slides, Drawings, Forms und Jamboard) sowie Fotos. Sollten Nutzer über einen Zeitraum von zwei Jahren in einem der Dienste keine Daten mehr abgerufen oder gespeichert haben - also inaktiv gewesen sein -, behält sich Google vor, die Daten zu löschen.

Google zufolge sei der einfachste Weg, eine Löschung zu verhindern, indem Nutzer regelmäßig Gmail, Drive oder Google Fotos verwenden. Dazu müssen Nutzer natürlich online und im jeweiligen Dienst eingeloggt sein.

Speicherplatzüberzieher müssen mit Löschungen rechnen

Weitere Datenlöschungen behält sich Google bei Nutzern vor, die über einen Zeitraum von zwei Jahren über ihrem Speicherlimit liegen. Dabei unterscheidet das Unternehmen nicht mehr zwischen den einzelnen Diensten, sondern löscht Daten von allen Angeboten, bis das Speicherlimit wieder erreicht ist.

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Alle diese Änderungen treten erst am 1. Juni 2021 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt werden auch alle neuen Daten auf das Speichervolumen angerechnet, wie es Google bereits für seinen Fotodienst Google Fotos angekündigt hat. Die Ausnahmen für Pixel-Besitzer bei Google Fotos scheinen für die anderen Google-Dienste nicht zu gelten.

Google zufolge werden Nutzer, die von einer baldigen Löschung betroffen sein können, rechtzeitig und mehrfach benachrichtigt, um ihre Daten neu zu organisieren und gegebenenfalls anderweitig zu sichern. Über den Storage Manager von Google können Nutzer zudem erkennen, wie sie ihren Speicher aktuell nutzen und Daten sichern oder verschieben.

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amdonly 13. Nov 2020

sehr schleche idee, mit den sd-karten. diese haben idr minderwertigen flash, der gerne...

FreiGeistler 12. Nov 2020

Zumindest wenn die Daten verschlüsselt sind, wird hin und wieder das eine oder andere...

tk (Golem.de) 12. Nov 2020

Ist schon korrigiert, danke!

tk (Golem.de) 12. Nov 2020

Hoppla, in der Tat sollte es das! Danke für den Hinweis!



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