Onlineshops: Viele Magento-Shops ungepatcht und angreifbar

Ein Fehler im Zend-Framework gefährdet Onlineshops auf Basis von Magento. Das Problem ist seit Anfang Juli 2012 bekannt und der Anbieter bietet seitdem eine korrigierte Version an, doch so mancher Shop wurde bislang nicht aktualisiert, so dass Angreifer auf jede Datei auf den Servern per Web zugreifen können.

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Wichtiges Update seit einem Monat verfügbar
Wichtiges Update seit einem Monat verfügbar (Bild: Magento)

Am 5. Juli 2012 warnte Magento vor einer kritischen Sicherheitslücke in seiner Shopsoftware. Ist die Funktion Zend XMLRPC auf dem einen System aktiviert, können Angreifer dadurch jede Datei auf dem Server lesen, einschließlich Passwort- sowie Konfigurationsdateien, und möglicherweise auch auf die Kundendatenbank zugreifen, sofern diese auf dem gleichen Server läuft wie der Magento-Webserver.

Doch auch mehr als einen Monat nach Veröffentlichung dieser Sicherheitslücke sind viele Onlineshops ungepatcht und damit weiterhin unsicher, darauf weist der Magento-Spezialist Nakami Lounge hin und veröffentlicht zugleich einen Proof-of-Concept. Dieser sei aber als allgemein bekannt einzustufen, da der in der Exploit-DB verzeichnete Exploit per Suchmaschine einfach zu finden ist, argumentiert Klaus Brantl von Nakami. Am 10. August 2012 waren 20 von 50 durch Nakami getestete Shops noch angreifbar. Die Shopbetreiber wurden von Nakami nach eigenen Angaben informiert, die Liste der 20 noch ungesicherten Shops liegt Golem.de vor, wird aber nicht veröffentlicht.

Nakami geht es nach eigenen Angaben vor allem darum zu verhindern, dass an Magento ein schlechter Ruf hängen bleibt, "sollten bei einem kritischen Shop 'Daten verloren' gehen".

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