Onlineshopping: Weiterhin mehr Pakete als vor Beginn der Coronapandemie

Nach dem Corona-Shutdown hat der Einzelhandel wieder geöffnet, es wird aber weiter viel im Onlinehandel bestellt.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Weiterhin haben die Paketzusteller in Deutschland viel zu tun.
Weiterhin haben die Paketzusteller in Deutschland viel zu tun. (Bild: Reuters)

Trotz wieder geöffneter Geschäfte verzeichnen die Paketzusteller nach wie vor deutlich erhöhte Mengen an Sendungen. "Wir liegen weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Durchschnitt", sagte ein DHL-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Spitzenwerte wie an Ostern erreiche man zwar nicht mehr, aber der Zuwachs liege im Vergleich zum Vorjahr weiterhin im zweistelligen Prozentbereich.

Stellenmarkt
  1. SAP IT-Architekt (m/w/d)
    Hessisches Competence Center, Wiesbaden
  2. GIS Anwendungsberater (w/m/d)
    Stromnetz Hamburg GmbH, Hamburg
Detailsuche

Rund um Ostern wurden mittels DHL zeitweise neun Millionen Pakete pro Tag zugestellt - in dieser Zeit waren viele Geschäfte in Deutschland aufgrund der Coronapandemie geschlossen. Manche Produkte waren nur über Onlinehändler und den Versandhandel zu bekommen. Den Erkenntnissen der Paketzusteller zufolge wird aber weiter viel im Internet bestellt. Die hohen Mengen führen dazu, dass manches Paket etwas länger unterwegs ist.

Kürzlich teilte DHL mit, dass weiterhin knapp 40 Prozent mehr Pakete als zur selben Zeit im Vorjahr ausgeliefert würden. "Das gestiegene Volumen ist zu einem neuen 'Normal' geworden, und aktuell gibt es keinerlei Eskalation auf Händlerseite. Es läuft also den Umständen entsprechend gut. Einzig Speditionslieferungen sind noch herausfordernd", sagte Sprecherin Cindy Mattern Golem.de.

Probleme mit Speditionslieferungen

DHL hatte im April die zusätzlichen Abholfahrten bei einigen Onlinehändlern ersatzlos storniert. Die Paketdienstleister, allen voran DHL, kämen an ihre Kapazitätsgrenzen, erklärte der Bundesverband Onlinehandel zu der Zeit. Somit verzögerte sich die Auslieferung an Käufer um mehrere Tage.

Golem Akademie
  1. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.–24. November 2021, Virtuell
  2. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25.–26. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Bei den Wettbewerbern sieht die Lage ähnlich aus: Hermes stellt nach eigenen Angaben weiterhin 40 Prozent mehr Sendungen zu als üblich. "Die Paketmengen bewegen sich seit rund zwei Monaten konstant auf Vorweihnachtsniveau", sagte eine Sprecherin. Das liege vor allem an Bestellungen im Onlinehandel - insbesondere Produkte für das Leben zu Hause seien beliebt, allerdings sei auch Mode mittlerweile wieder stärker nachgefragt. Der private Paketversand liege ebenfalls deutlich über den üblichen Mengen.

Hermes und DPD verzeichnen ebenfalls mehr Paketlieferungen

Auch DPD sieht sich "weit entfernt vom Vor-Pandemie-Niveau". Zwar seien die Geschäfte wieder geöffnet, dafür stiegen aber die Sendungen im Business-Bereich wieder an. Punktuell müsse man in der Zustellung zusätzliches Personal einstellen.

Auch bei Amazon war die Lage bis vor ein paar Tagen noch angespannt: Wer ein Prime-Abo hat, kann sich normalerweise darauf verlassen, dass Bestellungen am nächsten Werktag zugestellt werden. Diese Zusicherung war für einige Wochen außer Kraft gesetzt, manche Bestellungen sind mehrere Tage unterwegs. Amazon hatte angegeben, dass intern danach priorisiert werde, ob eine Bestellung als wichtige Ware klassifiziert werde. Nach welchen Kriterien dies passiert ist, war von außen nicht nachvollziehbar. Mittlerweile sollen bei Amazon mit aktiviertem Prime-Abo wieder alle Waren am kommenden Werktag ausgeliefert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Alder Lake
Intel will mit 241 Watt an die Spitze

Kurz vor dem Launch zeigt Intel eigene Benchmarks zu Alder Lake, außerdem gibt es Details zur Kühlung und zum Denuvo-DRM.
Ein Bericht von Marc Sauter

Alder Lake: Intel will mit 241 Watt an die Spitze
Artikel
  1. Rakuten: Wir bauen 4. deutsches Netz mit x86-Standard-Hardware
    Rakuten
    "Wir bauen 4. deutsches Netz mit x86-Standard-Hardware"

    Billige Hardware soll 1&1 United Internet Kosten sparen. Doch in Japan explodieren bei Rakuten die Ausgaben.

  2. Impfnachweise: Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht
    Impfnachweise
    Covid-Zertifikat für Adolf Hitler aufgetaucht

    Im Internet sind gefälschte, aber korrekt signierte QR-Codes mit Covid-Impfnachweisen aufgetaucht.

  3. Windows XP: Das Drehbuch für Dune wurde mit MS-DOS-Programm geschrieben
    Windows XP
    Das Drehbuch für Dune wurde mit MS-DOS-Programm geschrieben

    Eric Roth verwendet seit Jahren den Movie Master für MS-DOS. Auch Dune schrieb er mit dem 30 Jahre alten Editor - und einer IBM Model M.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 4K-Monitore & TVs günstiger (u. a. 50" QLED 2021 749€) • Seagate Exos 18TB 319€ • Alternate-Deals (u. a. Asus B550-Plus Mainboard 118€) • Neues Xiaomi 11T 256GB 549,90€ • Ergotron LX Desk Mount Monitorhalterung 124,90€ • Speicherprodukte von Sandisk & WD [Werbung]
    •  /