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Onlineshopping: DM-Drogeriemärkte nehmen alle Pakete an

Wer seine Onlineeinkäufe nicht selbst annehmen kann und nicht bei verschiedenen Nachbarn danach suchen möchte, kann den nächsten DM-Markt als Adresse wählen. Der Service ist kostenlos und soll Kunden in die Filialen locken.
/ Achim Sawall
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Werbebild zum neuen DM-Paketdienst (Bild: DM-Drogeriemarkt/Uli Deck)
Werbebild zum neuen DM-Paketdienst Bild: DM-Drogeriemarkt/Uli Deck

Die Drogeriekette DM bietet ihren Kunden an, Pakete für sie anzunehmen. Wie das Unternehmen bekannt gab,(öffnet im neuen Fenster) wird der Service derzeit in rund 150 Märkten in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern getestet. Angenommen werden Pakete von DHL, Hermes und anderen Dienstleistern.

Zudem nehmen Beschäftigte frankierte DHL-Retourenpakete entgegen. Übergeben werden die Rücksendungen "innerhalb von drei Werktagen an DHL". Die Adresse des Marktes muss dazu als Lieferadresse angegeben werden. Das Paket kann dann während der Öffnungszeiten gegen Ausweisvorlage abgeholt werden.

Zugelassen sind nur gängige Paketgrößen von bis zu maximal 120 cm x 60 cm x 60 cm mit einem Gewicht von höchstens 15 kg und einem Höchstwert von 500 Euro. Nachnahmesendungen sind ausgeschlossen.

"In der Regel müssen Pakete verschiedener Dienstleister – wie DHL, DPD, Hermes oder UPS – an unterschiedlichen Stellen abgeholt werden", sagte Christoph Werner, Vorsitzender der DM-Geschäftsführung. Durch den neuen Service sparten Kunden Weg und Zeit.

Für die Beschäftigten wurde eine spezielle App für das Mitarbeiter-Smartphone entwickelt, welche die Abwicklung erleichtern soll. Auch die Mitarbeiter sollten die technische Unterstützung bekommen, die sie für den neuen Service benötigten, erklärte Werner. Täglich gehen laut Unternehmensangaben rund 1,9 Millionen Kunden in den rund 2.000 DM-Märkten in Deutschland einkaufen.

Jeder dritte Onlinekäufer bestellt inzwischen mehrmals in der Woche. Dies und ein deutlich gestiegenes Bestellvolumen über Mobilgeräte haben den Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce auf 72,6 Milliarden Euro inklusive Umsatzsteuer gesteigert. Das geht aus der E-Commerce-Verbraucherstudie Deutschlands im Auftrag des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (Bevh) hervor, die im Januar 2020 veröffentlich wurde.


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