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Onlineshopping: DHL-Beschäftigte sollen Pakete geplündert haben

Eine Gruppe von langjährigen DHL-Mitarbeitern soll Pakete geöffnet und wertvolle Inhalte gestohlen haben. Fast 200 Pakete wurden nach dem Öffnen leer weiterverschickt.

Artikel veröffentlicht am ,
Symbolbild: Zusteller bei der Arbeit
Symbolbild: Zusteller bei der Arbeit (Bild: DHL)

Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen des Verdachts des Diebstahls gegen drei langjährige Innendienstamitarbeiter des Paketdienstes DHL. Nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers werden die Männer im Alter von 56, 55 und 32 Jahren verdächtigt, in einem Zustellzentrum in Köln-Bilderstöckchen annähernd 200 Pakete geöffnet, in etwa 75 Fällen den Inhalt entnommen und die Pakete leer weiterverschickt zu haben.

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Bei dem Diebesgut handelt es sich vor allem um wertvolle Smartphones von Apple und Samsung, teure Armbanduhren, Damenhandtaschen von Louis Vuitton oder Gucci, Münzsammlungen und andere "hochwertige Konsumartikel", wie ein Polizeisprecher bestätigte. Die Waren aus den Onlinebestellungen sollen die Verdächtigen behalten oder an Angehörige und im Bekanntenkreis verteilt haben.

Einer der Betroffenen war der Designhändler Markanto, der seine Sendungen mit einem eigenen, bedruckten Klebeband versiegelt. Geschäftsführer Sven Vorderstrase wandte sich an die Polizei und die DHL Security, als seine Kunden leere Pakete bekamen. Bei Wohnungsdurchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Der Gesamtwert der Beute beträgt ungefähr 40.000 Euro, der haftungsrechtliche Schaden beläuft sich auf mindestens 120.000 Euro. DHL haftet grundsätzlich beim deutschlandweiten Versand gegen Verlust oder Beschädigung bis 500 Euro. Für besonders wertvolle Sendungen gibt es eine Transportversicherung bis 2.500 Euro oder 25.000 Euro. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin sind die drei Beschuldigten inzwischen nicht mehr für DHL tätig.

Die Zahl der Warensendungen werde in den nächsten vier Jahren um 20 Prozent auf 15 Millionen pro Tag zunehmen. Das geht aus einer bisher unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (Köln) hervor, die der Rheinischen Post vorliegt. Der Online-Handel sei binnen 20 Jahren von null auf einen Anteil von zehn Prozent am deutschen Einzelhandelsumsatz gewachsen und werde in den kommenden Jahren weiter zunehmen, weil ausländische Anbieter zunehmend auf den deutschen Markt drängten. In den vergangenen zwölf Monaten hätten bereits 77 Prozent der Deutschen zwischen 12 und 74 Jahren online eingekauft.

Das Wachstum des Online-Handels leide deutlich unter Problemen bei der Warenauslieferung. "Zum Teil wird der Onlinehandel bereits jetzt dadurch gebremst, dass Produkte nicht so schnell und präzise ankommen, wie von den Endkunden der Händler erwartet", heißt es in der Studie. Als Grund nennt das IW die wachsende Zahl an Sendungen, den Arbeitskräftemangel in der Logistikbranche und das hohe Verkehrsaufkommen in den Innenstädten. Laut IW machen Kunden ihre Einkäufe zu großen Teilen vom Lieferservice abhängig. "Rund 41 Prozent der Kaufentscheidung basieren auf den Lieferbedingungen", schreibt das IW. Dazu gehörten Lieferzeit, die Bedingungen für die Rückgabe und der Ort der Warenanlieferung.

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demon driver 07. Sep 2019

Von welcher "haltlosen Hetze" faselst du hier eigentlich dauernd? Haha, "für Diebstahl...

Lanski 06. Sep 2019

Dafür wurde vor einigen Jahren das Mausrad erfunden. :D Das hat genug damit zu tun...

sundilsan 06. Sep 2019

Na offensichtlich ja nicht. Das macht Golem ja schon seit Jahren und es funktioniert.

drvsouth 06. Sep 2019

DHL ist spottbillig. Schau dir mal an, was ein Paket in Frankreich kostet. z.B. 10kg 19...

redmord 05. Sep 2019

Wenn du privat bei einem Händler bestellst, bist du aus dem Schneider. Die Ware gilt erst...


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