Onlineshopping: Bundesnetzagentur stoppt Verkauf von Millionen Geräten

Die Bundesnetzagentur hat 2021 fast zwei Millionen Geräte mehr als im Vorjahr aus dem Verkehr gezogen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Unter anderem Ziel der Bundesnetzagentur: Drohnen
Unter anderem Ziel der Bundesnetzagentur: Drohnen (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Die Bundesnetzagentur hat im Jahr 2021 den Verkauf von fast 23 Millionen verbotenen Produkten gestoppt. Darunter waren allein 7,7 Millionen Funkkopfhörer, die unzulässigerweise auf Frequenzen arbeiteten, die für sicherheitsrelevante Dienste wie Polizei oder Feuerwehr reserviert sind, wie die Aufsichtsbehörde am 28. Januar 2022 mitteilte.

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Auch extrem billige Messgeräte und ferngesteuerte Flugdrohnen wurden millionenfach für den Verkauf gesperrt. Hier bemängelte die Netzagentur häufig fehlende CE-Kennzeichnungen oder das Fehlen von Kontaktdaten des Anbieters.

«Die Bundesnetzagentur geht konsequent gegen nicht konforme Produkte vor und verhindert, dass sie am deutschen Markt weiter angeboten werden», sagte der Präsident der Aufsichtsbehörde, Jochen Homann. Dadurch leiste die Bundesnetzagentur einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz.

Mehr sichergestellte Produkte als 2020

Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der gesperrten Produkte um fast zwei Millionen an. Der größte Anteil der Sperrungen betraf den Onlinehandel. Hier ermittelte die Behörde insgesamt 1.936 Produkte, die den europäischen Vorgaben nicht entsprachen. Sie wurden von den Plattformbetreibern gesperrt.

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Betroffen davon waren 21,4 Millionen einzelne Geräte. Online-Händler, die ihre Produkte in millionenfacher Stückzahl anbieten, stehen bereits seit Jahren besonders im Fokus der Ermittler, da sich bei vielen ihrer Produkte Sicherheitslücken auftun. Aufgrund von Kontrollen im deutschen Einzelhandel erließ die Netzagentur 23 weitere Vertriebsverbote und forderte in weiteren 1.095 Fällen zur Behebung von Mängeln auf. Häufig ging es um LED-Beleuchtungsmittel und Netzteile.

Der Zoll meldete im Jahr 2021 rund 6.500 verdächtige Warensendungen an die Bundesnetzagentur. In rund 91 Prozent der Fälle erfolgte keine Freigabe der Produkte für den deutschen Markt, weil eindeutige Mängel vorlagen. Insgesamt waren rund 320.000 Produkte betroffen.

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Beardsmear 29. Jan 2022

Das kommt gar nicht selten vor.

Gogol 29. Jan 2022

+1

JouMxyzptlk 28. Jan 2022

An sich: Einfach den verlinkten Bericht der Bundesnetzagenur...

Karl_far_away 28. Jan 2022

ich dachte die wären mit NS2 beschäftigt. Kein wunder das die Freigabe der Pipeline so...



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