Onlineshopping: Amazon startet Zwei-Faktor-Authentifizierung in Deutschland

Bislang ging es nur über Umwege, jetzt funktioniert die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Amazon auch in Deutschland offiziell.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Nutzer können nun auch in Deutschland offizielll die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen.
Amazon-Nutzer können nun auch in Deutschland offizielll die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. (Bild: Wolfgang Rattay/Reuters)

Der Onlinehändler Amazon bietet ab sofort die zusätzliche Accountsicherung per Zwei-Faktor-Authentifizierung an. Amazon-Nutzer in den USA konnten die zusätzliche Absicherung des Accounts schon länger nutzen, in Deutschland funktionierte die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung hingegen nur über Umwege.

  • Amazon-Nutzer in Deutschland können ab sofort Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nutzer sollten bevorzugt eine Authenticator-App nutzen, müssen aber auch einen alternativen Versand per SMS ermöglichen. (Screenshot: Golem.de)
  • Amazon unterstützt zum Beispiel Googles Authenticator-App, nicht aber Hardwareschlüssel wie den Yubikey. (Bild: Google)
Amazon-Nutzer in Deutschland können ab sofort Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. (Screenshot: Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Projektmanagerin / Projektmanager bzw. Product Managerin / Product Manager für Digitalprodukte ... (m/w/d)
    Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bonn
  2. IT Service Management Expert (m/w/d)
    Soluvia IT-Services GmbH, Mannheim, Kiel, Offenbach
Detailsuche


Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung wird neben Nutzername und Passwort ein weiteres Merkmal vom Nutzer abgefragt, um eine erfolgreiche Identifikation vorzunehmen. Dies können grundsätzlich verschiedene Dinge sein. Bei der Anmeldung bei einem Internetdienst kann auch ein Merkmal, das dauerhaft mit dem Nutzer verbunden ist, abgefragt werden, also etwa biometrische Daten. Außerdem kann etwas im Besitz der Nutzer abgefragt werden, also zum Beispiel die Identifikation durch ein Smartphone, wenn Nutzer auf dem Desktop aktiv sind, oder ein Hardwareschlüssel wie der Yubikey. Nutzer sollten darauf achten, ein Gerät, das als zweiter Faktor fungiert, besonders zu sichern und unbedingt eine Passwortsperre und die Gerätevollverschlüsselung aktivieren.

In den Einstellungen aktivieren

Der Dienst lässt sich im Amazon-Konto über den Menüpunkt "Erweiterte Sicherheitseinstellungen" aktivieren. Als Software verwendet Amazon Googles Authenticator-App oder eine der alternativen, kompatiblen Apps. Amazon bietet alternativ auch den Versand eines Bestätigungscodes per SMS an, diese Variante ist jedoch aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen.

Amazon fordert Nutzer zudem auf, eine Backup-Methode einzugeben, falls die bevorzugte Variante nicht funktioniert. Nutzer müssen also zwangsweise die SMS-Variante auswählen. Hardwareschlüssel wie der Yubikey oder der Nitrokey können über Apps wie Yubico Authenticator ebenfalls genutzt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


My1 07. Dez 2016

ja stimmt auch wobei Yubis jetzt auch nicht so günstig sind wie bspw U2F sticks die es...

My1 07. Dez 2016

backupcodes brauchen sowieso kein internet, aber TOTP braucht vom standard her auch kein...

Vaako 06. Dez 2016

Jo meine Oma hat auch eins nur benutzen tut sie das nicht das ihr viel zu anstrengend...

My1 06. Dez 2016

die maschine kann halt nich 100% sicher sein das das identisch ist deswegen wird gefragt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Gene Roddenberrys andere Sci-Fi-Stoffe
Neben Star Trek leider fast vergessen

Der Name Gene Roddenberry steht vor allem für Star Trek. Nach dem Ende der klassischen Serie hat er aber noch andere Science-Fiction-Stoffe entwickelt.
Von Peter Osteried

Gene Roddenberrys andere Sci-Fi-Stoffe: Neben Star Trek leider fast vergessen
Artikel
  1. Carsten Spohr: Lufthansa-Chef wird Opfer eigener Sicherheitslücke
    Carsten Spohr
    Lufthansa-Chef wird Opfer eigener Sicherheitslücke

    Unbekannte haben einen QR-Code auf einem Boardingpass von Lufthansa-Chef Carsten Spohr ausgelesen und auf persönliche Daten zugreifen können.

  2. James Earl Jones: Darth Vader gibt seine Stimme an ukrainisches Unternehmen ab
    James Earl Jones
    Darth Vader gibt seine Stimme an ukrainisches Unternehmen ab

    Die Originalstimme von Darth Vader aus Star Wars gehört James Earl Jones, der sich alterbedingt zurückzieht. Künftig wird die Stimme künstlich generiert.

  3. Fitness-Tracker: Fitbit ab 2023 nur noch mit Google-Konto
    Fitness-Tracker
    Fitbit ab 2023 nur noch mit Google-Konto

    Nach der abgeschlossenen Übernahme durch Alphabet bindet Google den Wearable-Hersteller Fitbit und seine Kunden nun enger an sich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Bis -53% auf Gaming-Zubehör und bis -45% auf PC-Audio • Crucial 16-GB-Kit DDR5-4800 69,99€ • Crucial P2 1 TB 67,90€ • MindStar (u. a. Intel Core i5-12600 239€ und Fastro 2-TB-SSD 128€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ • Apple iPhone 12 64 GB 659€ [Werbung]
    •  /