Onlineportal: Konkrete Spielerzahlen auf Steam

Valve hat mit Counter-Strike Source rund neun Millionen Spieler auf Steam gefunden, Bethesda mit Skyrim und Firaxis mit Civilization 5 jeweils rund 5,5 Millionen. Das sind neue Ergebnisse einer Auswertung, die eine US-Webseite durchgeführt hat.

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The Elder Scrolls 5: Skyrim
The Elder Scrolls 5: Skyrim (Bild: Bethesda Softworks)

Genau 8.927.294 Spieler hatte zum Stichtag 30. März 2014 laut einer Auswertung von Arstechnica.com das Actionspiel Counter-Strike Source auf Steam. Damit ist es das kostenpflichtige Spiel mit den meisten Spielern auf dem Onlineportal. Mehr Spieler haben nur die beiden kostenlosen, ebenfalls von Valve stammenden Titel Dota 2 (rund 26 Millionen) und Team Fortress 2 (rund 20 Millionen). Die folgenden Plätze befinden sich ebenfalls in der Hand von Valve: Auf der 4 ist Left 4 Dead 2 mit rund 8,6 Millionen Spielern. Das erste Counter-Strike hat rund 6,7 Millionen Anhänger.

Erst auf dem sechsten Platz ist ein Spiel zu finden, das nicht von Valve stammt. Dabei handelt es sich um The Elder Scrolls 5: Skyrim von Bethesda Softworks, das laut Liste exakt 5.664.405 Spieler und 5.942.000 Käufer gefunden hat. Wenn man den aktuellen Preis von rund 30 Euro zugrunde legt, hätte der Hersteller übrigens allein mit der PC-Version auf Steam rund 177 Millionen Euro Umsatz erzielt. Allerdings ist der Preis in den USA in US-Dollar etwas niedriger, dazu kommen vermutlich viele über Sonderangebote verkaufte Skyrim-Kopien. Trotzdem dürfte der Umsatz deutlich über der Marke von 100 Millionen Euro liegen.

Platz 7 geht an Counter Strike Global Offensive mit 5,4 Millionen, Platz 8 an Civilization 5 mit 5,4 Millionen und Platz 9 an Portal mit rund 5 Millionen Spielern. Platz 10 hat eine Mod erobert: Garry's Mod mit rund 4,6 Millionen Spielern.

Abweichung von maximal zehn Prozent

Für die Liste hat Arstechnica.com rund zwei Monate mit automatisierten Skripts einen Teil der 172 Millionen Profile der Steam-Nutzer ausgewertet und diese Daten hochgerechnet. Auf den Profilseiten ist für jedermann zu sehen, welche Games Spieler besitzen und wie lange sie gespielt haben. Die Redaktion von Arstechnica schreibt, dass kleinere Ungenauigkeiten unter anderem durch nicht-öffentliche Profile und den Offlinemodus entstehen könnten.

Allerdings habe man die Ergebnisse mehrfach etwa mit Verkaufszahlen von Entwicklern und Publishern vergleichen können. Dabei habe man nur kleinere Differenzen gefunden, die maximal zehn Prozent über oder unter den von Valve ermittelten Werten gelegen hätten. Arstechnica will in den nächsten Tagen weitere Ergebnisse seiner Auswertungen veröffentlichen.

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