Onlinemodus: Griefer werden in Red Dead Redemption 2 früher sichtbar

Rockstar Games will in Red Dead Online mit Änderungen bei der Kartendarstellung gegen Griefer vorgehen, dazu kommt eine neue Variante von Battle Royale. Außerdem hat das Studio einen Ausblick auf die nächsten Monate inklusive der Ankündigung neuer Story-Missionen veröffentlicht.

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Artwork von Red Dead Redemption 2
Artwork von Red Dead Redemption 2 (Bild: Rockstar Games)

Das Entwicklerstudio Rockstar Games hat ein weiteres Update für den Onlinemodus von Red Dead Redemption 2 veröffentlicht, das neue Funktionen und Inhalte enthält. So gibt es einen zusätzlichen Modus namens Gun Rush, der noch näher an Battle Royale angelehnt ist als das schon länger verfügbare Bogen-basierte Make it Count. In Gun Rush kämpfen die 32 Spieler in einem immer kleineren Gebiet mit unterschiedlichen sammelbaren Waffen und Munition darum, möglichst lange am Leben zu bleiben.

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Bereits "in Kürze" soll es weitere Herausforderungen, vor allem aber Verbesserungen beim Umgang mit Griefing geben - also den sinnlosen Angriffen auf andere Spieler außerhalb von Multiplayermatches. Der vermutlich wichtigste Schritt: Die Darstellung von anderen Spielern auf der Karte wird überarbeitet, sodass man nur noch auf kurze Distanz sichtbar ist. Das soll die Wahrscheinlichkeit verringern, über ein weites Gebiet zur Zielscheibe zu werden.

Zusätzlich werden Spieler, die wahllos töten, auf der Karte mit einer schrittweise dunkler werdenden und auf größere Distanz sichtbaren Markierung dargestellt. Dadurch sollen alle anderen solche Störer schon von Weitem erkennen. Außerdem wird laut Rockstar Games auf Griefer "ein Kopfgeld für begangene Verbrechen ausgesetzt und ein Anreiz geboten, dieses in einer bestimmten Zeit zu bezahlen." Wer damit zu lange warte, werde von Kopfgeldjägern in allen Staaten verfolgt und müsse entweder bezahlen oder fliehen.

Gleichzeitig sollen Spieler schneller auf die Verhandeln-Funktion zugreifen können, um aggressive Kontrahenten schneller zu meiden. Darüber hinaus wird es einfacher, Fehden auszulösen, um es dann mit Angreifern im strukturierten Kampf aufzunehmen. Ob das alles ausreicht, um sozialverträgliches Verhalten spürbar zu fördern, muss sich zeigen.

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Später im Laufe des Jahres soll es weitere dynamische Events in der Spielwelt sowie kompetitive Showdowns und Rennen plus neue Storymissionen geben, also weitere Einsätze im Rahmen der Geschichte "Ein Land der Möglichkeiten", in denen man unter anderem Figuren wie Horley und Jessica LeClerk begegnet. Über eine Erweiterung für die Kampagne von Red Dead Redemption 2 gibt es keine Ankündigung. Aus der Gerüchteküche ist zu hören, dass Rockstar an Einsätzen in einem mexikanischen Szenario arbeitet.

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