Abo
  • Services:
Anzeige
Wikimedia Foundation: Rücklagen für ein Jahr
Wikimedia Foundation: Rücklagen für ein Jahr (Bild: Wikimedia: Derivative work by PiRSquared17, Rillke, e.a./CC-BY-SA 3.0)

Onlinelexikon: Warum braucht Wikipedia so viel Geld?

Wikimedia Foundation: Rücklagen für ein Jahr
Wikimedia Foundation: Rücklagen für ein Jahr (Bild: Wikimedia: Derivative work by PiRSquared17, Rillke, e.a./CC-BY-SA 3.0)

Hartnäckig fleht Wikipedia um Spenden. Dabei verfügt die dahinterstehende Stiftung über große Geldmittel. Das Onlinelexikon will Reserven für die Zukunft schaffen. Kritiker sehen Wildwuchs und Täuschung.
Von Thomas Jahn

Wollen Sie etwas über Gentechnik nachschlagen? Wissen, wie alt die Schauspielerin Jennifer Lawrence ist? Einen Moment bitte, schnell auf Wikipedia nachgeschaut - aber vorher muss man etwas anderes lesen: "Liebe Leser: Über 8 Millionen Mal wird unser Spendenaufruf täglich angezeigt, aber nur 319.721 haben bisher gespendet."

Anzeige

Groß und farbig schiebt sich das Werbebanner in die sonst schlicht und schwarz-weiß gehaltene Website. Der Spendenaufruf lässt beim Leser ein schlechtes Gewissen zurück. Immerhin liest er oder sie gratis ein Lexikon, das in finanziellen Nöten zu sein scheint.

Wikimedia hat Geld

Aber nichts könnte ferner der Wahrheit sein. In der Schatztruhe der Stiftung ruhen mehr als 77 Millionen Dollar. Das ist dreimal so viel, wie Wikimedia in diesem Jahr im Dezember einsammeln will. Laut eigener Aussage visiert Wikimedia 25 Millionen Dollar in dem lukrativen Spendenmonat an, damit die Website weiter "am Netz sein kann und wachsen kann".

Die Spenden fließen reichlich. Im vergangenen Jahr reichten die Spenden von einem einzigen Tag - dem 3. Dezember 2014 -, um Wikipedia 15 Monate lang auf Sendung zu halten.

Autoren schreiben unentgeltlich

Die Spendenkampagne rechtfertigt die Wikimedia-Stiftung (WMF) mit Vorsorge: Das Geld entspricht in etwa dem, was Wikipedia in einem Jahr braucht. Zwar schreiben unzählige Freiwillige ohne Entgelt die Einträge - allein in der deutschsprachigen Version sind es über 1,8 Millionen.

Es müssen aber Server bereitgestellt werden und Gehälter von Stiftungsangestellten gezahlt werden. Sollte es zu Problemen bei der Spendensammlung kommen, wäre die Reserve "ein Sicherheitsnetz", wie Samantha Lien, Sprecherin der WMF-Stiftung, sagt.

Kritiker sehen das ganz anders. Sie vermuten bei Wikimedia Wachstum um des Wachstums willen. Arbeiteten bei der Stiftung mit Hauptsitz in San Francisco vor neun Jahren lediglich drei bezahlte Angestellte, so sind es heute 240. In dem laufenden Geschäftsjahr soll die Anzahl auf 280 steigen.

Üppige Sonderleistungen für Mitarbeiter 

eye home zur Startseite
logged_in 11. Jan 2016

WTF??? Wikipedia in den Content Filter??? Bei mir genau andersehrum! YouPorn & Co...

neocron 22. Dez 2015

Ja, du hast recht. Natuerlich gibt es dort eine Zweckgebundenheit. Jedoch ist dies sehr...

Garius 22. Dez 2015

Kommt drauf an mit wem. Wenn man der rechten Szene nicht abgeneigt ist, kann man da ja...

Chantalle47 22. Dez 2015

Der Herr Eliteuniversitätsstudent.... aha... na dann. ^^ Klar darf man wikipedia nutzen...

logged_in 21. Dez 2015

Ab Dezember ist die Wikipedia das großte Ärgerniss im Web, zumindest für mich. Man stelle...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  2. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  3. Bertrandt Services GmbH, Ulm
  4. Dentsply Sirona, The Dental Solutions Company, Bens­heim


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 57,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  2. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  3. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  4. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  5. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  6. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  7. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  8. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  9. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  10. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Neuer A8 vorgestellt: Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
Neuer A8 vorgestellt
Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
  1. Autonomes Fahren Continental will beim Kartendienst Here einsteigen
  2. Verbrenner Porsche denkt über Dieselausstieg nach
  3. Autonomes Fahren Audi lässt Kunden selbstfahrenden A7 testen

Anker Powercore+ 26800 PD im Test: Die Powerbank für (fast) alles
Anker Powercore+ 26800 PD im Test
Die Powerbank für (fast) alles
  1. Toshiba Teures Thunderbolt-3-Dock mit VGA-Anschluss
  2. Asus Das Zenbook Flip S ist 10,9 mm flach
  3. Anker Powercore+ 26800 PD Akkupack liefert Strom per Power Delivery über USB Typ C

  1. Re: kein einziger meter

    Malukai | 12:45

  2. Re: Darum Internetspiele immer nur Isoliert...

    ArcherV | 12:43

  3. Re: warum kann man die RTT nicht mehr messen?

    Poison Nuke | 12:40

  4. Re: Achso

    forenuser | 12:23

  5. Re: Monorail

    Malukai | 12:21


  1. 12:43

  2. 11:54

  3. 09:02

  4. 16:55

  5. 16:33

  6. 16:10

  7. 15:56

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel