Onlinehandel: Wer viel zurückschickt, muss nun zahlen

Trotz Zusagen vieler großer Onlinehändler, Waren weiter portofrei zurückzunehmen, erwartet der Bitkom, dass Käufer, die häufig Waren zurückschicken, abgestraft werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon sagt weiter freie Rücksendungen zu
Amazon sagt weiter freie Rücksendungen zu (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Wer online bestellte Waren häufig zurückschickt, muss sich durch die EU-Angleichung ab Mitte Juni darauf einstellen, schon bald für Retouren zahlen zu müssen. "Online-Händler werden bei ihren Kunden künftig genauer hinschauen, und jene Kunden, die regelmäßig oder häufiger Waren zurücksenden, an den Kosten für die Retouren beteiligen", sagte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des IT-Branchenverbands Bitkom dem Tagespiegel.

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Grund für die Änderungen ab dem 13. Juni ist eine Angleichung der Regelungen in der Europäischen Union.

Viele große Online-Versandhändler haben bereits angekündigt, trotz der neuen Regelung die Kosten für Rücksendungen auch weiterhin zu übernehmen. Danach bieten Amazon, Spielzeughändler Mytoys, Handelskonzern Otto, Discounter Lidl, Onlinehändler Tchibo, Elektronikanbieter Conrad sowie die Modehäuser Fashion ID, C&A, H&M und Zalando weiterhin kostenfreie Retouren.

Dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (Bevh) zufolge werden die meisten der Internet-Versender nichts ändern. "Ich glaube, dass die meisten unserer Mitgliedsunternehmen reguläre Retouren weiterhin kostenfrei anbieten werden", hatte der Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer erklärt. Retouren im normalen Rahmen seien Teil des Geschäftsmodells im E-Commerce. Es sei aber gut, dass Händler ab Juni ein Instrument hätten, um in Ausnahmefällen Grenzen zu setzen.

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Doch in solchen Fällen greift Amazon bereits ein: Im Juli 2013 wurde berichtet, dass Amazon die Konten von Kunden sperre, die überdurchschnittlich häufig Waren zurücksenden. Firmensprecherin Christine Höger sagte Golem.de: "Maßnahmen wie eine Kontoschließung nehmen wir nur in Ausnahmefällen nach eingehender, umfassender Prüfung vor, wenn eindeutig feststeht, dass bei dem betroffenen Konto kein Einkaufs- und Retourenverhalten eines Verbrauchers vorliegt."

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annoula 21. Jun 2014

zu diesem aktuellen Thema schreibe ich im Moment meine Masterarbeit an der Universität...

KonradT 03. Jun 2014

Die Leute nutzen halt alles aus. Bestellen 100 Sachen und kaufen nicht mal 1nes. Und dann...

Baron Münchhausen. 03. Jun 2014

Stimmt. Man kann nicht erwarten, dass alle Menschen eine soziale Erziehung genossen...

ofenrohr 02. Jun 2014

Ich kenne solche Menschen nicht bzw. möchte ich mit solchen Moralschweinen gar nichts zu...

S-Talker 02. Jun 2014

Mehr Möglichkeiten fallen dir nicht ein? Spricht nicht für dich. Den Rest deines Posts...



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