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Onlinehandel: Welche Versand-Flatrates sich nicht lohnen

Viele Versand-Flatrates im Onlinehandel haben versteckte Einschränkungen, darunter ein Mindestbestellwert pro Lieferung, Ausnahmen für Sperrgut und Expresslieferungen.

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Amazon-Prime-Logo
Amazon-Prime-Logo (Bild: Amazon.de)

Bei Versand-Flatrates von Onlinehändlern gibt es häufig Einschränkungen. Das Motto "all-inclusive" gelte bei den Flatrates keineswegs für alles und jederzeit. Das ergab eine Stichprobe der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bei 15 Versandhäusern und Onlineshops.

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Die Jahresgebühr für Amazon Prime, die bislang 29 Euro kostete, war im Februar 2014 auf 49 Euro im Jahr erhöht worden. Die Flatrate Amazon Prime verspricht schnellen "kostenfreien Premiumversand". Doch viele Artikel sind nicht darüber erhältlich. Zudem kassiert Amazon für Artikel ohne Jugendfreigabe auch von Prime-Mitgliedern zusätzlich 5 Euro. Auch gibt es weiterhin Zuschläge für Eilbestellungen wie Morning oder Evening Express. Amazon liefert auch Bücher, Hörbücher oder Kalender ohnehin portofrei. "Deshalb reicht schon ein Taschenbuch für 50 Cent im Warenkorb, um den üblichen 3 Euro Portokosten zu entgehen. Damit nicht genug. Ab einem Bestellwert von 29 Euro streicht Amazon jegliche Versandkosten von der Rechnung", so die Verbraucherzentrale.

In Amazon-Prime ist zudem eine Leihbücherei für Kindle-Bücher sowie ein Streaming-Dienst für Filme enthalten. Tausende Filme und Serien lassen sich damit abrufen. Viele Titel, auch ältere, sind jedoch kostenpflichtig.

Verabschiedet von der Flatrate haben sich Otto und Tchibo

Bei dem Versandhaus Baur kostet die Pauschale 15 Euro im Jahr und umfasst alles, was sich per Standardpäckchen bestellen lässt. Der Test ergab: "Bei dem bei Baur üblichen Versandpreis von 5,95 Euro rechnet sich das bereits ab der dritten Bestellung. Nicht abgedeckt von der Pauschale ist allerdings die Zustellung von Großgeräten wie Waschmaschine oder Kühlschrank." Dafür fällt bei Baur weiterhin der Sperrguttarif an.

Verabschiedet von der Flatrate haben sich Otto und Tchibo. Otto bekennt offen, das Experiment aus wirtschaftlichen Gründen abgebrochen zu haben.

Gleich zehn Anbieter in der Stichprobe setzten den Preis für den Freiversand zwischen rund 15 oder 10 Euro fest. Bei vieren war dennoch ein Mindestbestellwert von 20 Euro angegeben.

Bei dem Feinkostspezialisten Gourmondo sind zwei Pauschalen im Angebot. Wer sich für die 29,90-Euro-Variante entscheidet, sollte den Mindestbestellwert von 20 Euro und den "Frischezuschlag" von 3 Euro für kühlpflichtige Produkte bedenken.

Die Premium-Flat kostet 49 Euro im Jahr, allerdings fällt auch hier zusätzlich bei Nutzung der Expresslieferung ein Zuschlag von 10 Euro pro Lieferung an.



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Stony2005 04. Feb 2015

Ist ja absolut lächerlich. Seit 4 Jahren Primekunde. Jederzeit einwandfreier Service...

hw75 01. Feb 2015

Nein, da ist sehr vieles um ein gutes Stück teurer. Ausserdem muss man stellenweise...

azeu 30. Jan 2015

ich habe doch tatsächlich das Original vergessen, Schande über mich :) Das Original...

Serenity 29. Jan 2015

Keine offizielle, die ich so posten kann, aber ich kenne BMW Mitarbeiter und diese...

tibrob 28. Jan 2015

Prime ist ja nur indirekt die VOD-Portal, primär ist es ja der kostenlose Versand bei...


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