Onlinehandel: Preisschlacht um die PS Vita

Zuerst hat Buecher.de(öffnet im neuen Fenster) den Preis für die PS Vita gesenkt: Statt der regulären Preisempfehlung von Sony weiter zu folgen, bietet der Münchner Onlinehändler die WLAN-Version des Handhelds derzeit für 199 Euro an. Kurz darauf hat Amazon.de sogar noch eine Speicherkarte mit 8 GByte sowie einen Rabattschein von 15 Euro dazugelegt: Die Gutschrift gibt es auf eines von fünf Spielen, darunter Highlights wie Rayman Origins und Virtua Tennis 4.

Auch einige andere Händler bieten die PS Vita inzwischen günstiger an, etwa das zur Saturn-Media-Gruppe gehörende Redcoon.de(öffnet im neuen Fenster) , das ebenfalls 199 Euro haben möchte. Saturn(öffnet im neuen Fenster) selbst führt das Gerät noch mit dem alten Preis von 249 Euro, Media Markt(öffnet im neuen Fenster) hat es online gar nicht im Angebot.
Die Version der PS Vita mit 3G-Modul kostet bei Buecher.de 265 Euro statt 300 Euro. Bei Amazon.de sind 277 Euro fällig – dazu kommen aber auch der Rabattschein und die Speicherkarte. Redcoon.de will 269 Euro haben.
Einen Grund für den Preisrutsch hat natürlich keines der Unternehmen genannt, auch Sony Computer Entertainment hält sich bedeckt. Vermutlich soll mit den Aktionen die Nachfrage angekurbelt werden. Nach dem europäischen Marktstart Ende Februar 2012 ist es um das Gerät wieder sehr ruhig geworden, große Neuveröffentlichungen hat es seitdem nicht gegeben. Die stehen erst zur Jahresmitte 2012 an, etwa mit Gravitiy Rush Resistance: Burning Skies.
Eine Woche nach dem Start in Deutschland hatte Sony bekanntgegeben, dass man weltweit 1,2 Millionen PS Vita verkauft habe. Seitdem dürfte die Nachfrage spürbar schwächer geworden sein – was allerdings normal ist. Auch Nintendo hatte nach dem guten Auftakt mit seinem 3DS eine Phase, in der sich vergleichsweise wenig Neukäufer gefunden haben. Seit einer offiziellen Preissenkung dürfte das Unternehmen mit den Absätzen wieder mehr als zufrieden sein.



