Onlinehandel: Kiezbote will die Paketlieferung revolutionieren

Mit dem Kiezboten sollen Lieferungen aller Paketdienste dann geliefert werden, wenn auch jemand zu Hause ist.

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Die Kiezboten starten in Berlin.
Die Kiezboten starten in Berlin. (Bild: HTW Berlin / Alexander Rentsch)

Mit dem Kiezboten gibt es einen neuen Ansatz, die Paketlieferung für die Kundschaft komfortabler zu machen und die Umwelt zu schonen. Dazu wird die Lieferung auf der letzten Meile vom Kiezboten übernommen, die mit Lastenrädern unterwegs sind, um den städtischen Verkehr zu entlasten. Die Zustellung erfolgt also nicht über die etablierten Paketdienstleister.

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Wer ein Paket erwartet, kann ein Zeitfenster für die Auslieferung bestimmen - idealerweise, wenn auch jemand zu Hause ist. Dadurch soll das lästige Suchen nach Paketen in der Nachbarschaft entfallen.

Die Kiezboten starten zunächst im Berliner Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf im Mierendorff-Kiez und sind Teil eines Pilotprojekts, das in den kommenden sechs Monaten erprobt werden soll. Das Ganze geschieht im Rahmen eines Forschungsprojekts unter Leitung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin). Gefördert wird das Projekt vom Berliner Senat über das Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF Berlin).

Alle Paketlieferungen gehen erst in das Kiezboten-Depot

Die Kiezboten setzen auf Mikrodepots, in denen die Pakete gesammelt werden. Von dort aus werden die Lieferungen an die Haushalte verteilt. Wer bei den Kiezboten mitmachen möchte, muss sich dafür auf Kiezbote.berlin registrieren.

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Nach der Registrierung gibt es eine Kiezboten-Adresse für das Mikrodepot, zu der künftige Lieferungen gesendet werden können. Somit können über den Kiezboten die Pakete von allen Paketdienstleistern zugestellt werden, weil dann nur alle Bestellungen an die Anschrift des Depots gehen. Falls mal eine Lieferung nicht über die Kiezboten ausgeliefert werden soll, wird einfach die Hausanschrift bei einer Bestellung angegeben.

Wenn neue Pakete im Kiezboten-Depot ankommen, werden die Empfänger informiert und können dann in der App festlegen, zu welcher Zeit die im Depot hinterlegten Pakete geliefert werden sollen. Dann lautet das Versprechen, dass alle für eine Person hinterlegten Pakete zur Wunschzeit an die Haustür gebracht werden.

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ZuWortMelder 16. Jul 2020

Können wir uns nicht darauf einigen, dass bei solchen Formulierung nicht alle (x) gemeint...

PrinzessinArabella 16. Jul 2020

naja ich arbeite zuhause, bei mir klingeln am 3 Tag meist drei paketboten. Das nervt...

bplhkp 16. Jul 2020

Das ist schon nachvollziehbar. Die Packstationen mit 24/7-Öffnungszeiten sind schon ein...

chefin 16. Jul 2020

Also du meinst, man bestellt 2-3x die Woche waren um sie dann alle 4 Wochen abzuholen an...

chefin 16. Jul 2020

So wie DHL auch. Versicherung und ein bisher unerschlossenes Geschäftsmodell der...



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